102226W1Harburg - Es bleibt eiskalt. Mindestens bis zum Jahreswechsel haben die Meteorologen frostige Temperaturen angesagt. Für die Harburger war das ein Grund am zweiten Weihnachtstag sich den Weihnachtsspeck von den Hüften zu laufen.

Vor allem im Stadtpark waren am Sonntag zahlreiche Spaziergänger unterwegs. Die Hügel wurden ausgiebig zum Rodeln genutzt. Auch in der Haake waren Rodler und sogar Wintersportler auf Langlaufski unterwegs.

Verkneifen sollte man sich den Spaziergang auf dem Außenmühlenteich. Auch wenn er zugefroren ist und es die letzten Tage und Nächte knackig kalt war: das Eis ist zu dünn. Es ist in mehreren Schichten gefroren und hat Einschlüsse, die die Stabilität zusätzlich mindern. "Selbst bei einer bereits geschlossenen Eisdecke befinden sich Schwachstellen im Bereich von Brücken und Steganlagen, unter tief hängenden Bäumen und bei Einleitstellen", warnt die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Wer sich leichtsinnig in Gefahr begibt muss für die Rettungsaktion zahlen.

Wenn es länger kalt bleibt, kann das Eis tragfähig werden. Doch auch dann wird es nicht offiziell freigegeben. Das reine Betreten der zugefrorenen Gewässer, stellt einen Gemeingebrauch dar. Es bedarf keiner Erlaubnis oder Genehmigung. "Die Behörde gibt das Betreten des Eises grundsätzlich nicht frei", heißt es aus der BSU. "Ein Eisspaziergang erfolgt immer auf eigenes Risiko." zv

 

Das es auch ohne Spaziergang direkt auf dem Eis geht den Winter zu genießen, zeigen die aktuellen Bilder aus Harburg.

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