Appelbüttel - Schöne und zugleich nachhaltige Aktion im Waldkindergarten in Appelbüttel: In wenigen Wochen werden die Vorschul-Kinder die Awo-Winrichtung am

Waldrand verlassen und in die Schule kommen. Doch bevor es soweit ist, lassen sie ein Stück von sich im Wald und pflanzen ihren eigenen Baum. Nach der Premiere im Vorjahr fand diese Aktion zum zweiten Mal statt.

Vor einigen Tagen war es soweit: Gemeinsam mit Forstwirt Andreas Raguse pflanzten die 14 Vorschüler insgesamt 60 Rotbuchen im Eißendorfer Forst. Raguse stand den Kindern dabei mit Baumkunde und fachkundiger Anleitung zur Seite. Auch für Speis und Trank für die fleißigen Kinder sorgte die Försterei.

„Wir freuen uns natürlich über die Unterstützung durch Andreas Raguse und die Revierförsterei, die uns zudem die Bäume zur Verfügung gestellt haben“, sagte Kita-Betreuerin Susan Walas, die fest davon ausgeht, dass der Wald von den Vorschulkindern auch zukünftig besucht wird, weil sie sehen wollen, wie sich ihre Bäume entwickeln.

Die zukünftigen Erstklässler waren von der Aktion begeistert: „So bleibt ein Stück von mir dem Wald lange erhalten", sagt die sechsjährige Ilvy.  (cb)