Harburg - Großer Jubel bei den Initiatoren des Bürgerbegehrens "Yes - We Swim": Die offizielle Unterschriftenprüfung des Bezirksamts hat ergeben, dass 3586

gültige Unterschriften eingereicht worden sind. Für ein Zustandekommen des Begehrens wären 3.355 Stimmen - das sind drei Prozent aller Wahlberechtigten im Bezirk Harburg - nötig gewesen.

"Damit ist das Bürgerbegehren zustande gekommen", teilte Klaus-Peter Schimkus, der stellvertretende Bezirksabstimmungsleiter, am Sonnabend Nicolas Koopmann, einem der Initiatoren des Bürgerbegehrens, per Brief mit.

Das Bezirksamt hat nun bis zum 20. Juni zeit, sich mit der Thematik zu beschäftigen und der Vorlage der Initiative zuzustimmen. Doch selbst wenn es wäre, könnte das Bezirksamt das Begehren nicht selbst umsetzen und eine neue Schwimmhalle bauen. Die Zustimmung der Bezirksversammlung hätte lediglich einen empfehlenden Charakter an die zuständige Fachbehörde, der Behörde für Umwelt und Energie und an Bäderland.

"Die Freude ist natürlich bei uns riesengroß", sagte Juliane Eisele gegenüber harburg-aktuell, und fügt hinzu: "Wir werden auf jeden Fall gut vorbereitet in die Bezirksversammlung gehen, um die Abgeordneten zu überzeugen, denn wir denken, dass durch das Engagement von vielen Seiten unser Anliegen erfolgreich werden kann und wir für Harburg und mindestens ein zusätzliches Schwimmangebot gewinnen können - zum Wohle der Menschen dieser Stadt."  (cb)