Eißendorf - Denkt man an die asiatische Sportart Sumo-Ringen, denkt man an echte Schwergewichte, die sich gegenseitig auf die Matte werfen. Doch

auch leichtgewichtige Schüler aus Harburg haben ihren Spaß an dieser Japanischen Sportart und sind zudem noch richtig erfolgreich: Das Team der Schule In der Alten Forst war zum ersten Mal dabei und holte sensationell die Bronzemedaille bei den Hamburger Sumo Meisterschaften der Schulen.

Die Resonanz auf den Aufruf von Sportlehrerin Sandra Dietz und Judo-Kursleiter Raimund Geerdts war riesig: 67 Kinder der dritten Klassen wollten mitmachen. Im Rahmen einer Sichtung mussten sich die besten 10 Kinder für das Team qualifizieren, denn mehr Teilnehmer waren pro Schule nicht erlabt.
 

Es kämpften als Sumotori für Schulmannschaft der Alten Forst: -25 KG Niklas Rajski, Linus Rajski, Marian Reich; bis 30 KG Alon Hahn; bis 35 KG Maxim Wodjan, Syed Musa Raza Acar, Ozan Kean Karaman, Ahmet und Elysea Acar; bis 40 Kilogramm Arvid Baltruschat  und +40 KG Lena Meyer.

Vor wenigen Tagen ging es dann endlich los: Das Team und ihre Trainer fuhren ins Hamburger Leistungszentrum der Judoka. Am Start waren 21 Mannschaften aus Ganz Hamburg. Nach einem verpatzten Auftakt des Wettkampfs kam es im Einzug in das kleine Finale zu einem echten Krimi: Beim Stand von 2:2 ging Lena Meyer für die Schule in Der Alten Forst auf die Matte, diese Einzelbegegnung ergab einen Zwischenstand von 1:1. Der nächste Punkt würde den Sieg holen. Lena wuchs über sich hinaus und machte den entscheidenden Punkt gegen die Schüler aus Mümmelmannsberg. Der Jubel kannte keine Grenzen.

Im Bronzekampf trafen die Harburger wieder auf die Schule Potsdamer Straße gegen die sie bereits im ersten Kampf deutlich verloren hatten. Doch in dieser Begegnung lief alles anders. Motiviert bis in die  Zehenspitzen, siegten die Sumotori aus Harburg mit Siegen von Marian  Reich, Alon Hahn und Ahmet Elysea Acar 3:2 und sicherten sich gleich im ersten Jahr den Bronze Pokal.  (cb)