Harburg - Vor nunmehr 15 Jahren - genau am Montag, 3. Februar, des Jahres 2003 - wurden in Harburg und Wilhelmsburg die ersten Stolpersteine

verlegt. Sie erinnern an Hermine Baron, ihre Tochter Katharina Leipelt und an ihren Enkel Hans Leipelt. Mittlerweile sind es mehr als 200 Stolpersteine, die im Hamburger Süden an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern.

Der Kölner Künstler Gunter Demnig setzt mit den Stolpersteinen ein Zeichen gegen das Vergessen der Opfer. Vor den Häusern, in denen die Ermordeten einst wohnten oder arbeiteten, erinnern diese "Mini-Denkmale" an das gewaltsame Lebensende der Betroffenen.

Aus diesem Anlass veranstalten die Initiative Gedenken in Harburg, die Ev.-Luth. Reiherstiegkirchengemeinde und die Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg & Hafen einen Filmabend. Am Mittwoch, 31, Januar wird im Gemeindehaus der Paul-Gerhardt-Kirche, Georg-Wilhelm-Straße 121, der Film "Stolperstein" gezeigt.

Der Dokumentarfilm von Dörte Franke porträtiert Gunter Demnig, den Initiator dieses Erinnerungsprojekts, und skizziert die Entwicklung dieses speziellen Beitrags zur europäischen Denkmalskultur. Beginn ist um 19 Uhr. (cb)