100818Merci3Harburg – Bis zum 28. August ist im Phoenix-Center der legendäre Mercedes SL 300 zu sehen. Das Original von 1955 wird im Rahmen der Ausstellung „Zeitreise der Innovationen“ des Mercedes-Benz Museums gezeigt. Von dem Fahrzeug wurden lediglich 1400 Stück gebaut. 29 Exemplare gab es in der Version mit Alu-Karosserie. Insgesamt sind zehn Fahrzeuge zu sehen, die alle eines gemeinsam haben. Sie stehen für wesentliche technische Fortschritte. So ist auch Forschungsfahrzeug F 600 Hygenius zu sehen,  das als Vertreter der zukunftsweisenden Brennstoffzellen-Technologie gilt. Ebenfalls zu sehen ist das Schnittmodell eines Mercedes mit  Brennstoffzellen-Technologie. Diese Version wird bereits kommendes Jahr auf den Markt gebracht. Wer Lust hat, kann sich fachkundig durch die Ausstellung führen lassen. Anmeldungen von Schulklassen sind willkommen. Dabei gibt es Spannendes und Originelles zu erfahren.100818Merci2 Man erfährt warum der Kofferraum Kofferraum heißt, das der Fahrer für den Mercedes 300 SL fünf verschiedene Schlüssel für den Wagen brauchte und dass es eine Hupe für den Beifahrer gab. Denn der, heute undenkbar, war in brenzligen Situationen voll in Fahrgeschehen integriert. Der Grund mutet haarsträubend an. Der Rennwagen hatte Trommelbremsen, die bei allzu sportlichem Fahrstil nicht mitmachten. Damit sich dann der Fahrer voll auf das Lenken konzentrieren konnte, hupte der Beifahrer andere Verkehrsteilnehmer von der Straße. Das war auch im Eigeninteresse. Denn so schön der 300 SL auch ist. Sicher war er nicht. Bereits bei einem Aufprall mit Tempo 33 kamen die Insassen nicht ohne schwerste oder gar tödliche Verletzungen davon. zv
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