Halloween

Harburg - Nach den Nachtschwärmern kamen am Dienstagabend zu Halloween auch die jungen Gruselfans auf ihre Kosten. Unter dem Motto "Süßes

oder Saures" zogen die Kinder und Jugendlichen in phantasievollen Kostümen gekleidet von Haustür zu Haustür, um Süßigkeiten zu verlangen.

Harburgs Halloween-Hochburg lag auch in diesem Jahr in Eißendorf: Dort machen besonders viele Hausbesitzer zwischen Hainholzweg und Singdrosselweg bei dem Spaß mit und verwandeln ihre Häuser mit lodernden Feuern in den Vorgärten und vielen Halloween-Accessoires wie bunten Lichtern und Plastik-Skeletten in den Bäumen in echte Horror-Gemäuer.

Echte Publikums-Magneten waren einmal mehr die Häuser der Familie Marx am Hainholzweg und Familie Reimers im Blaumeisenweg: Dort dreht man seit einigen Jahren den Spieß um, und erschreckt die Besucher - und das zieht auch viele Gäste von weiter weg an. Bei Familie Marx wurde ein "Geisterparcours" im Garten aufgebaut. Vier Gruselgestalten, dazu Laser-Lichter, Horror-Deko und viele Toneffekte - Riesenkrach machte etwa eine ausrangierte Kettensäge, natürlich ohne Sägekette - sorgten mit ihrer finsteren Action für viele schreiende Kinder - und eine lange Schlange an der Gartenpforte.

Auch bei Familie Reimers am Blaumeisenweg bildete sich vor der Hausnummer 1 eine lange Schlange. "Rund 230 Kinder haben an dem Abend bei uns geklingelt", sagte Torben Reimers am Mittwoch gegenüber Harburg-aktuell. Mindestens ebenso viele Schaulustige und Eltern waren begeistert von der Horror-Show, die mit viel Aufwand betrieben wird: Bei Familie Reimers waren zehn Personen damit beschäftigt, die aufwendige Technik mit verzerrten Stimmen, 32 Lichteffekten, drei Nebelmaschinen, sechs Lautsprechern und drei Beamer zu steuern und die Besucher zu erschrecken - bevor es vom Sensenmann an der Haustür endlich Süßigkeiten gab.  (cb)

Auch diese jungen Hexen kamen zum Gruseln nach Eißendorf. Foto: Bittcher

Wie aus einem Horrofilm: Diese zwei sorgten am Blaumeisenweg für Angst und Schrecken. Foto: Christian Bittcher

Bei Familie Reimers öffnete der Sensenmann persönlich die Tür. Unterstützt wurde er von vielen anderen Gestalten. Foto: Christian Bittcher

Das Haus der Famlie Reimers am Blaumeisenweg wird für Halloween aufwendig umgestaltet und lockt viele Besucher an. Foto: Christian Bittcher

Der Sensenmann vom Blaumeisenweg. Foto: Christian Bittcher

Auch dies drei jungen Frauen kamen herrlich gruselig geschminkt zu Halloween nach Eißendorf. Foto: Christian Bittcher