Schwimmhalle

Harburg - Die Unterschriften-Aktion des Bürgerbegehrens "Yes We Swim", das für eine neue Schwimmhalle in Harburg kämpft, geht in die zweite

Runde: Am Montag, 16. Oktober, werden von 9 bis 13 Uhr in den Harburg Arcaden Unterschriften gesammelt.

Wie berichtet, setzen sich das Bürgerbegehren, das von Lehrern und Eltern der Katholischen Schule in Harburg auf den Weg gebracht wurde, dafür ein, das Harburg wieder eine Schwimmhalle bekommt. Unter dem Motto "Yes - we Swim" fordert die Initiative ein zusätzliches Schwimmhallenangebot im Harburger Kerngebiet.

"Wir werden von den Harburg Arcaden bei unserer Aktion super unterstützt", sagte Juliane Eisele, denn: "Wir dürfen am nächsten Montag gleich an drei Standorten in den Arcaden Unterschriften sammeln und werden sogar noch bei der Ausrüstung der Stände mit Tischen und Schirmständern unterstützt."

So werden am 16. Oktober im Untergeschoss in der Nähe der Aldi-Filiale, im Erdgeschoss und unter dem Vordach der Harburg Arcaden zur Fußgängerzone Lüneburger Straße Unterschriften gesammelt. "Ich versuche jetzt natürlich, so viele Mitsammler wie möglich zu gewinnen, damit diese Aktion ein voller Erfolg wird", sagt Juliane Eisele, die gemeinsam mit Nicolas Koopmann, Klaus Groeger, Jens Kabuse und Luiza Raguse das Bürgerbegehren ins Leben gerufen hat.

Wie berichtet wurden am vergangenen Sonnabend In der Harburger City zum ersten Mal Unterschriften für das Bürgerbegehren gesammelt. Trotz Regenwetters, trugen sich gleich rund 200 Harburger in die Listen ein. Bis April müssen mindestens 3486 Unterschriften gesammelt werden.

Auch die Politik hat sich mit dem Thema beschäftigt. Von der CDU gibt es uneingeschränkte Unterstützung. Allerdings dämpft Polit-Profi und CDU-Fraktionschef Ralf-Dieter Fischer die Erwartungen. Werden genug Unterschriften gesammelt, muss sich zwar die Bezirksversammlung damit beschäftigen. Die dürfte dem Ansinnen positiv gegenüber stehen. Spricht sich die Bezirksversammlung für eine Schwimmhalle in Harburg aus, wäre das Bürgerbegehren beendet - allerdings ohne jede verbindliche Folge. Denn der Bezirk ist überhaupt nicht zuständig, sondern die Fachbehörde in Hamburg oder Bäderland. Um denen den Bürgerwillen aufzuzwingen, wäre ein erfolgreiches Volksbegehren nötig. Dann müssten aber innerhalb von drei Wochen rund 60.000 gültige Unterschriften gesammmelt werden, damit sich die Bürgerschaft verbindlich mit dem Thema beschäftigt. Lehnt die eine Schwimmhalle weiter ab, müsste es einen Volksentscheid geben, der eine Mehrheit von mindestens 20 Prozent Mehrheit finden muss, die aus mindestens 20 Prozent aller Wahlberechtigten in ganz Hamburg ebsteht.

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