ABC-Schützen

Harburg - Für 1407 ABC-Schützen an den 19 Grundschulen in Harburg hat am Dienstag der sogenannte "Ernst des Lebens" begonnen. Sie hatten

ihren ersten aufregenden Schultag und feierten diesen wichtigen Tag mit ihren Eltern, Verwandten und Freunden. Im Vorjahr waren es noch 1240 Schüler. Auch Hamburgweit hat die Zahl der Erstklässler leicht zugelegt: Dieses Jahr sind es 16.500 Kinder, 2016 waren es 16.300.

Mit 115 Erstklässlern gehört die Schule in der Alten Forst - ebenso wie die Grundschulen Marmstorf und Kiefernberg, die ebenfalls 115 ABC-Schützen begrüßten - zu den Schulen mit den meisten Erstklässlern in Hamburg.

Traditionell wird In der Alten Forst in Eißendorf aus dem ersten Schultag ein echtes Event gemacht. Die neuen Erstklässler wurden von Schulleiter Andreas Wiedemann und seinem Team in der Sporthalle der Schule begrüßt. Nach sechs Klassen im Vorjahr gibt es in diesem Jahr wieder fünf erste Klassen. "Wir haben einfach nicht mehr Platz gehabt, um Räume für sechs neue Klassen anzubieten", sagte Andreas Wiedemann gegenüber Harburg-aktuell.

Die Schulanfänger an der Schule In der Alten Forst in Eißendorf starteten ihre Reise ins Unbekannte - oder aber eben in den Zauberwald. 125 Schüler der 2. Klassen haben das Theaterstück "Im Zauberwald" eingeübt, um den Neulingen und ihren Familien einen stimmungsvollen Einstieg in die Schule zu bereiten. Die Eltern der Zweitklässler richten ein großes Kaffee- und Kuchenbuffet her und die ganze Schule ist besonders schön geschmückt.

Mit Musik, Tanz, Gesang und viel Schauspielkunst werden die neuen Mitschüler an einer der größten Hamburger Grundschulen begrüßt, denn: Insgesamt besuchen 618 Kinder von der Vorschule bis zur 4. Klasse die komplett sanierte und erweiterte Grundschule in Hamburgs Süden.

Im Rahmen der Einschulungsfeier wurde auch über den Spendenlauf der Schule im Frühjahr 2017 informiert. Alle damaligen Schüler sind wie berichtet für gute Ideen viele Kilometer gelaufen. "So konnten mehr als 18.000 Euro eingesammelt werden, die nun in verschiedene Projekte investiert werden. Ein Ergebnis, das uns alle sprachlos gemacht hat", sagte Wiedemann.

4000 Euro wurden im Rahmen der Einschulung an das Trinkwasserprojekt für ein Waisenhaus in El Salvador überreicht. Weitere 2000 Euro werden an das Projekt "Hände für Kinder" gehen. Der Rest des Geldes wird nach und nach in eigene Projekte der Schule fließen.  (cb)

Schulleiter Andreas wiedemann griff zur Gitarre und sorgte für Stimmung in der Sporthalle. Foto: Christian Bittcher

Vier von 1407: Auch Benjamin (v.l.), David, Matilda und Martyna hatten ihren großen Tag. Foto: Christian Bittcher

Manuela Schottmayer und Max Waskönig nehmen das Spendengeld für El Salvador entgegen. Foto: Christian Bittcher