Moorburg – Überraschende Wende beim Moorburger Müllhaufen: Die vier Kubikmeter Bauschutt, Fenster, Türen und Problemstoffe auf dem Containersammelplatz

neben der Freiwilligen Feuerwehr sind gar keine „Umweltsauerei“ – vielmehr sind sie von tatkräftigen Moorburgern aus allen Ecken des Stadtteils zusammengetragen worden.  „Wir haben bei der Aktion ,Hamburg räumt auf’ mitgemacht und unsere Freizeit für ein sauberes Moorburg geopfert“, sagt Anita Fock von der Kirchengemeinde Moorburg.

Das hatte Achim Gerdts, „Kümmerer“ des Bezirksamts für den Bereich Süderelbe, nicht gewusst, als er am Wochenenden bei einem privaten Spaziergang den Haufen entdeckte. Er hielt den Müll für eine illegale Ablagerung – im Bezirk Harburg ist das leider keine Seltenheit. Gerdts tat das, was ein engagierter Bürger in solcher Situation tut: Er informierte die Stadtreinigung und die zuständigen Stellen im Bezirksamt. Eigentlich haben also alle – sowohl die Moorburger als auch Gerdts – alles richtig gemacht. Dass es ein Missverständnis gab, konnte nach dem Bericht auf harburg-aktuell.de schnell geklärt werden. Also: kein Grund zur Aufregung und erst recht kein Grund, Achim Gerdts nun „Profilierungssucht“ vorzuwerfen.

Was bleibt? Ein großes Lob für die Moorburger – egal ob von der Kirchengemeinde,  der Freiwilligen Feuerwehr oder aus privaten Haushalten! Übrigens: Die Stadtreinigung will den Müll heute abholen. ag