Schweigeminute vor dem Harburger Rathaus

Harburg - Nach der Lkw-Attacke von Berlin, bei der bislang zwölf Todesopfer zu beklagen sind, rief das Harburger Bezirksamt am Dienstag seine

Mitarbeiter zu einer Schweigeminute vor dem Harburger Rathaus auf. Am Montagabend raste ein Lkw über einen Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche. Insgesamt zwölf Menschen wurden getötet und 48 weitere verletzt. Bundeskanzlerin Merkel spricht von einem Terroranschlag.

Mehr als 150 Personen, die meisten davon Mitarbeiter der Harburger Behörden, versammelten sich gegen 12 Uhr vor dem Rathaus. Die Flaggen waren bereits in den Morgenstunden auf Halbmast gesetzt worden. Der Schweigeminute um 12 Uhr schlossen sich auch die Marktbeschicker des Harburger Weihnachtsmarktes an, der ganz normal geöffnet hatte.

Lothar Fränzke, Personalratsvorsitzender des Bezirksamts Harburg, und Bezirksamtsleiter Thomas Völsch (beide links) riefen die Mitarbeiter zu der Schweigeminute auf. Foto: cb

Lothar Fränzke, Personalratsvorsitzender des Bezirksamts Harburg, und Bezirksamtsleiter Thomas Völsch riefen die Mitarbeiter um 10 Uhr per Rundmail zu der Schweigeminute auf. "Wir trauern. Unsere Gedanken sind bei den Opfern in Berlin und ihren Angehörigen", sagte Thomas Völsch.

Der Harburger Weihnachtsmarkt bleibt laut Organisatorin Anne Rehberg auch in den nächsten Tagen ganz normal geöffnet. "Es wäre das falsche Signal, jetzt vorzeitig zu schließen", sagte Anne Rehberg gegenüber Harburg-aktuell.

Am heutigen Dienstagabend um 18 Uhr findet eine Gedenkminute für die Opfer von Berlin auf allen Hamburger Weihnachtsmärkten statt, an der sich auch der Harburger Weihnachtsmarkt beteiligen wird. Zusätzlich werden heute Abend die Glocken der Harburger St. Johanniskirche an der Bremer Straße läuten. (cb)