Glockenspiel in der Lü

Harburg - Die meisten Harburger werden sich daran erinnern: Bis vor wenigen Jahren läutete regelmäßig ein Glockenspiel in der Lüneburger Straße und verlieh

der Straße damit ein besonderes Flair. Das Glockenspiel mit 12 Glocken wurde 1967 vom Harburger Uhrmachermeister Schmidt an der Fassade der Lüneburger Straße 27 installiert.

Vor einiger Zeit hat es seine Dienste eingestellt: eine Reparatur des ursprünglich eingebauten Mechanismus war nicht mehr möglich. Eine zeitgemäße Ausstattung des Glockenspiels mit einem computergesteuerten System und der Einbau neuer Magnethämmer kostet etwa 13.700 Euro.

Auf Bemühen der konsalt GmbH, ehemaliger Aufgabenträger des BID Lüneburger Straße, wurde für die Übernahme der Kosten eine gemeinsame Lösung gefunden. Die Eigentümer des Gebäudes, Herr und Frau Landahl, tragen 5.500 Euro bei. Die Bezirkspolitik hat einem Antrag des BID Lü auf bezirkliche Sondermittel über 5.700 Euro zugestimmt. Die restlichen 2.500 Euro werden durch das BID Lü übernommen.

Die niederländische Firma Royal Eijsbouts, die auf die Reparatur und Modernisierung von Glockenspielen spezialisiert ist, wird das Glockenspiel Anfang 2017 auf ein computergesteuertes, qualitativ hochwertiges System aufrüsten.

Dieses erfolgreiche Zusammenspiel ermöglicht es, dass sich die Harburger zum 50-jährigen Jubiläum des Glockenspiels im nächsten Jahr auf die Rückkehr der Glockenklänge freuen können. (cb)