Gedenktage

Harburg - Die Harburger Gedenktage, die vom 6. Oktober bis zum 10. November von der Initiative Gedenken in Harburg veranstaltet werden, stehen in

diesem Jahr unter dem Titel "Hakenkreuz und rundes Leder". Die Ausstellung "Hamburger Fußball im Nationalsozialismus" gibt dabei Einblicke in eine jahrzehntelang verklärte Geschichte. Die Wanderausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme wurde mit einem lokalhistorischen Beitrag der Initiative Gedenken in Harburg ergänzt.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 6. Oktober, um 17 Uhr in der Harburger Bücherhalle an der Eddelbüttelstraße in Harburg eröffnet. Die Einführung in die Ausstellung gibt Herbert Diercks von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Am Sonnabend, 8. Oktober, findet um 12 Uhr eine Führung durch die Schau statt. Anschließend wird ab 15 Uhr ein Rundgang zu den Stolpersteinen für Harburger Opfer des Nationalsozialismus angeboten. Treffpunkt ist an der Bücherhalle Harburg.

Dienstag 11. Oktober findet um 19 Uhr im Harburger Rathaus ein Zeitzeugengespräch statt. Aktive von damals erinnern sich. Das Grußwort hält Bezirksamtsleiter Thomas Völsch. Die Veranstaltung wird moderiert von Ralf Klee.

Am Donnerstag, 20. Oktober wird in der Bücherhalle der Film "Berlin 36" gezeigt. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Die Harburger Gedenktage enden mit dem Gedenken zum Jahrestag der Pogromnacht 1938 in Harburg. Die weiteren Veranstaltungen der Harburger Gedenktage finden Sie mit einem Klick hier.   (cb)