Hundeauslauf Kiesbarg

Fischbek – Entwarnung für den Hundeauslauf am Kiesbarg: Die Tiere können dort ohne Gefahr für ihre Gesundheit toben und buddeln. Das hat das Bezirksamt mitgeteilt.

Nachdem der Hausbrucher Revierförster Gido Hollmichel vor einigen Wochen einer Schäferin untersagt hatte, ihre Tiere in der ehemaligen Kiesgrube weiden zu lassen, hatte sich unter Hundehaltern schnell das Gerücht verbreitet: Achtung, hier lauert Gefahr! Die Grube sei nach dem Abbau von Kies und Sand auch als Deponie genutzt worden.

Das ist sogar richtig. Von 1943 bis 1974 wurde die Grube tatsächlich mit Hausmüll gefüllt. Ob auch Industriemüll ablagert wurde, konnte nicht ermittelt werden. Im Grundwasser war allerdings kein Hinweis darauf zu finden. Jörg Penner, Harburg Dezernent für Bauen, Wirtschaft und Umwelt hat jetzt einem besorgten Hundehalter mitgeteilt, dass die Deponie nach ihrer Stilllegung mit Sand bedeckt wurde: „Damit sollte jeder Kontakt mit dem Deponiegut verhindert werden.“

Aber warum dürfen die Schafe nicht mehr in die Grube? Penner: „Die Umweltbehörde hatte die Schäferin beauftragt, mit ihren Schafen den Heidewuchs im benachbarten Naturschutzgebiet kurz zu halten.“  Die Grube stehe nicht unter Naturschutz, deshalb gab es für diesen Bereich auch keinen Auftrag. „Beweidung durch Schafe und Hundeauslauf lassen sich kaum miteinander vereinbaren“, sagt Penner. ag