160710KradHarburg - Der Motorradunfall bei dem am Sonntag Nachmittag in der Nartenstraße ein 48-jähriger Kawasaki-Fahrer aus Harburg lebensgefährlich verletzt wurde, gibt

der Polizei Rätsel auf: Wie berichtet alarmierte ein Radfahrer die Polizei, als er den schwer verletzten Mann auf dem Gehweg fand. Äußerst Mysteriös: Der Verletzte wurde zuvor von einer bislang unbekannten Person in die "Stabile Seitenlage" gebracht.

In diese Position, in der sicher gestellt wird, dass die Atemwege freigehalten werden und Erbrochenes oder Blut ablaufen kann, konnte sich der Schwerverletzte nach Angaben der Polizei unmöglich selbst gebracht haben.

Wie berichtet verunglückte der Mann zum Ende des Charity-Rides an der Elbbrücke, als er gegen 16 Uhr in der langgezogenen Kurve der Nartenstraße, die derzeit eine Sackgasse ist, die Kontrolle über seine Kawasaki ZX 600 C verlor und nach links von der Fahrbahn abkam. Dabei touchierte er einen Lichtmast, stieß gegen einen Zaun und fiel vom Motorrad. Der 48-Jährige blieb auf dem Gehweg liegen. Die Kawasaki fuhr fahrerlos noch ein Stück weiter, bevor sie dann letztendlich umfiel.

Der unbeteiligte Radfahrer fand den verletzten Motorradfahrer einige Zeit später. Bei dem Sturz zog sich der Motorradfahrer lebensgefährliche Kopfverletzungen zu und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Wer Hinweise zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich mit dem Verkehrsunfalldienst Ost unter Telefon 0 40/42 86-5 39 61 in Verbindung zu setzen. (cb)

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