160628PrechtHarburg - Buzzword-Bingo, Lead-Learner, Tempo-Thesen: Am Mittwoch, 29. Juni, zeigt die Technische Universität in Harburg beim „Tag der Lehre“ innovative Lehrmethoden

und wie diese in den Ingenieurwissenschaften eingesetzt werden. Stargast ist Philosoph und Bestsellerautor Richard David Precht. Er hält einen Vortrag „Bildung im 21. Jahrhundert“, in dem er sich mit den Herausforderungen der Bildungsgesellschaft beschäftigt, mit anschließender Podiumsdiskussion.

Der Tag der Lehre an der TU-Harburg bietet Studierenden, Mitarbeitern und Gästen ein Forum für Austausch, Diskussion und Vernetzung zu Fragestellungen guter Lehre und gelungenen Lernens. Organisiert wird der Tag der Lehre vom Zentrum für Lehre und Lernen (ZLL) und dem Allgemeinen Studierendenausschuss AStA der TUHH.

Bye, bye Frontalbeschallung: Reguläre Lehrveranstaltungen verwandeln sich in offene Lernräume, in denen Dozenten neue, auch digitale Methoden einsetzen und sie gemeinsam mit ihren Studierenden erproben. „Unser Ziel ist es zu zeigen, wie zeitgemäßes Lehren und Lernen aussehen kann. Die Studierenden für den Weg in eine herausfordernde Arbeitswelt 4.0 fit zu machen und ihnen dabei die bestmöglichen Lernchancen zu bieten ist unser größtes Anliegen“, sagt Vize-Präsident Lehre Sönke Knutzen.

Ein besonderes Highlight ist der öffentliche Vortrag „Bildung im 21. Jahrhundert“ von Richard David Precht. Er fordert eine „Bildungsrevolution“ und radikale Änderungen im deutschen Schul- und Bildungssystem. Richard David Precht ist Philosoph, Publizist, Autor und einer der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Beginn ist um 13 Uhr im Audimax 1, Am Schwarzenberg-Campus.

Precht ist Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg sowie Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin sowie Ambassador der TUHH. Seine Bücher, wie „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?", sind internationale Bestseller und wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Seit 2012 moderiert er die Philosophiesendung „Precht“ im ZDF. (cb)