160524EBVHarburg - Der Eisenbahnbauverein (EBV) Harburg steht für modernes, preiswertes und umweltgerechtes Wohnen vorwiegend im Hamburger Süden. Jetzt legte der EBV

, der 3211 Wohnungen im Bestand hat, seinen Geschäftsbericht für 2015 vor.

"Das Geschäftsjahr ist wirtschaftlich zufriedenstellend verlaufen, aber wir hatten gehofft, endlich mal bei einer öffentlichen Grundstücksausschreibung berücksichtigt zu werden", sagte der Vorstandsvorsitzende Joachim Bode zur Vorlage des Geschäftsberichts.

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Das Neubauvorhaben in der Fridrich-List-Straße feierte kürzlich Richtfest. Foto: cb

Fünfmal hatte der EBV in den vergangenen vier Jahren haben allein oder im Verbund mit anderen an den sogenannten Konzeptausschreibungen der Stadt Hamburg teilgenommen. Bode: "Jedes Mal nur Absagen zu erhalten ist nicht besonders motivierend."

Nunmehr konzentriert der EBV sich auf eigene Grundstücke und wartet auf eine positive Entscheidung zur Überplanung der Bremer Straße 114 bis 136: "Immerhin könnten hier in mehreren Abschnitten bis zu 250 neue Wohnungen entstehen", ergänzt Vorstandskollegin Alexandra Chrobok.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind 21 Neubauwohnungen in der Fridrich-List-Straße begonnen wurden, und in diesem Jahr werden noch die Baubeginne Roseggerstraße 8 in Wilstorf, sowie Schumannstraße 43 in Barmbek-Süd mit jeweils acht Wohnungen liegen. In die insgesamt 37 Wohnungen fließen rund 10 Millionen Euro an Investitionen.

Auch in den Altbestand wurde 2015 kräftig investiert, immerhin mehr als sechs Millionen Euro. Unter anderem wurde die Häuser Kniggestraße 5 bis 9, Heckengang 39, im Kroosweg 11 und in der Zimmermannstraße 7/9 und 8/10 energetisch saniert. Darüber werden sich die 4836 Mitglieder freuen: Der EBV schüttet an seine Mitglieder für das abgelaufene Jahr vier Prozent Dividende aus.

"Besonders gut angekommen ist die historische Fassadengestaltung in der Winsener Straße 45 bis 55. wir haben über 200 Mails, Briefe und Anrufe erhalten, in denen Menschen ihre Freude zum Ausdruck über das gelungene 'Kunstwerk' gebracht haben", freut sich Alexandra Chrobok.  (cb)