160314TUHarburg - Mit der Weiterbildung „integral“ bietet Harburgs Universität ein in Deutschland einzigartiges Programm für geflüchtete Ingenieure und an. Ziel ist es

, Geflüchteten den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Die Pilotphase startet bereits am 1. April.

Um geflüchteten Ingenieuren und Ingenieurinnen einen schnellen und zu ihrer Ausbildung passenden Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu ermöglichen, entwickelte das TUHH-Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft das Programm „integral“. Fachlich und fachsprachlich werden sie in den Themengebieten Umwelt, Energie und Wasser weitergebildet. „Anhand einer möglichst genauen Analyse der vorhandenen Kenntnisse wollen wir individuelle Lehrpläne erstellen, die auf die Wünsche potentieller Arbeitgeber zugeschnitten sind“, so Professor Martin Kaltschmitt, Leiter des Instituts. So ist auch ein enger Arbeitgeberkontakt durch Messen und Exkursionen ein fester Bestandteil der Weiterbildung. Angestrebt ist, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon während des Programms eine Arbeitsstelle finden.

Teilnahmebedingung ist ein abgeschlossenes Ingenieursstudium, gute Deutschkenntnisse und eine Aufenthaltserlaubnis. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen unter www.tuhh.de/iue oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Weiterbildung startet zum Wintersemester 2016 mit bis zu 20 Teilnehmern und Teilnehmerinnen und ist kostenfrei.

Gesucht sind noch Firmen, die Interesse am Programm haben und im Rahmen dessen Praktika oder Projekte durchführen möchten. Integral wird von der Hamburger Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung gefördert. (cb)