140907DiskoMaschen - Aus "Studio Maschen" wird bald "Club Maschen": Nachdem im legendären Tonstudio Maschen an der Autobahn Ende letzten Jahres die Lichter ausgegangen

sind - den Bericht gibt es mit einem Klick hier - waren viele Nachtschwärmer aus Harburg Stadt und Land total traurig, denn in dem Studio wurden nicht nur Platten aufgenommen, sondern auch tolle Partys gefeiert: Von 1998 bis 2003 sorgte der "Studio Club" für Furore, danach lockte der "Jam Club" die Tanzwütigen in das Tonstudio.

Auch der 41-jährige Michael „Speedy" Derboven -  über viele Jahre Stammgast bei den Studio Partys - war traurig über das Ende. Als sich die Möglichkeit bot, das Gebäude des ehemaligen Studio Maschens zu übernehmen zögerte der Geschäftsmann - er betreibt in Meckelfeld die Firma "Speed Bike" und den Imbiss "Zum Heißen Reifen" - nicht lange und setzte seinen Plan, hier einen eigenen Club zu eröffnen, in die Tat um.

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 Michael Derboven und Verena Geraldine vor dem Club Maschen. Foto: cb

Gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Verena Geraldine - zuständig für Marketing und Events - will er Mitte Oktober den "Club Maschen Diskothek & Lounge" eröffnen. Derzeit laufen die Arbeiten in dem Gebäude am Rübenkamp 7 auf Hochtouren: Das Gebäude wurde von Grund auf überholt. Technik und Licht sind auf dem neuesten Stand und eine 7000-Watt-Anlage sorgt für Mega-Sound. Der alte Schallschutz wurde entfernt, aus dem Regie-Raum wurde eine Bar mit zwei Tresenbereichen.

Draußen entstanden viele neue Parkplätze, damit niemand mehr an der Straße parken muss. Der Parkplatz ist hell beleuchtet und es gibt VIP-Parkplätze für besonders edle Fahrzeuge. Im Obergeschoss gibt es einen gediegenen VIP-Bereich. Die Sicherheit der Gäste steht an oberster Stelle: Der gesamte Club ist Video-Überwacht und es soll viel Security-Personal eingesetzt werden.

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Eine riesige Discokugel dreht sich über der Tanzfläche. Foto: cb

Besonders stolz ist Derboven auf die riesige Discokugel mit einem Meter Durchmesser, die sich über der Tanzfläche dreht. Derboven: "Das ist eine echte Seltenheit, weil nur wenige Discotheken einen so hohen Raum haben." Insgesamt investierte Derboven einen sechsstelligen Betrag, um seinen Traum zu verwirklichen - wie viel Euro genau in den Umbau flossen, bleibt sein Geheimnis.

Damit die Partys im Club Maschen immer etwas besonderes bleiben, ist es angedacht den Nachtschwärmern nur zwei Mal im Monat feste Veranstaltungen anzubieten. Anfang des Monats soll es eine House-Party wie den Jam-Club geben, die zweite Party im Monat wird eine Charts/Schlager-Fete." Hinzu kommen Motto-Partys wie zu Halloween oder Weihnachten. "Außerdem werden wir die für 200 Gäste ausgelegte Location für private Partys wie Hochzeiten oder Firmen-Feiern vermieten", sagt Derboven.

Wie schon beim "Jam Club" soll das Publikum etwas älter sein. Deshalb wird der Einlass erst ab 23 Jahren gewährt. Der Eintritt beträgt je nach Party zwischen acht und zehn Euro. Gefeiert wird ab 22.30 Uhr.   (cb)