150903HospizLangenbek - Kuchen, Clown und Chor: Beim ersten Sommerfest im Hospiz für Hamburgs Süden, das am kommenden Sonnabend im Blättnerring 18 in Langenbek

veranstaltet wird, gibt es ein buntes und unterhaltsames Programm sowie die Gelegenheit, Haus und Team der DRK-Einrichtung in lockerer Atmosphäre kennenzulernen.

Auch der ehemalige Vizekanzler Franz Müntefering hat sich laut DRK für dieses Fest angekündigt.

Hospizleiterin Britta True hat mit ihren Mitarbeitern ein vielfältiges Angebot zusammengestellt und verschiedene Künstler gewinnen können, die am Sonnabend, 5. September, von 11 bis 17 Uhr auftreten.

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Während des Festes kann man an Andachten im Raum der Stille teilnehmen. Foto: cb

Außer Kuchenbuffet, Würstchen vom Grill und Tombola sind eine Kinderschmink-Station und eine Lese-Ecke aufgebaut, in der den Kleinen die Erlebnisse der schwedischen Kinderbuchstars „Pettersson und Findus“ vorgelesen werden.

Beim Bemalen von Postkarten bringen Kinder und Erwachsene mit Tipps der Kunst- und Maltherapeutin Heike Rolshoven ihre schönsten „Urlaubserinnerungen“ aufs Papier. An Verkaufsständen können die Besucher selbstgemachte Marmeladen und Herzkissen erwerben.

Im Laufe des Tages stehen Musiker und Kleinkünstler aus Hamburg und Hannover auf der Bühne: Den Anfang macht Chorleiter Peter Schuldt, der für seine mitreißenden Auftritte bekannt ist. Er tritt à cappella und unverstärkt mit einigen Sängern seines Chores „Gospeltrain“ auf.

Im Anschluss wird Gloria Thom von der Akademie Hamburg für Musik und Kultur aus Harburg singen, die das Hospiz bereits bei verschiedenen Anlässen unterstützt hat. Clown Paku führt seine Künste im Papierreißen vor und erzählt eine nachdenklich stimmende Geschichte über das Leben.

Während des Sommerfestes besteht die Möglichkeit, an Andachten im Raum der Stille teilzunehmen. Wer möchte, kann sich einer Führung durch die Räumlichkeiten anschließen.

„Das Wichtigste an diesem Tag ist für uns die Chance, allen Besuchern und Interessierten unsere DRK-Einrichtung zu präsentieren. Wir möchten zeigen, in welcher Atmosphäre wir arbeiten und unsere Hospiz-Gäste begleiten“, betont Britta True.

Das Hospiz für Hamburgs Süden wurde vor eineinhalb Jahren eröffnet und hat seitdem rund 270 schwerkranke Menschen bis zum Tod begleitet. Intensiv kümmert sich das Team auch um die Angehörigen. Mehr als 30 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, geschult vom DRK und dem Hospizverein, unterstützen tatkräftig und regelmäßig. (cb)