130919Platz1Harburg – „Ready to Party“ heißt es vom Kanalplatz. Dort laufen die letzten Aufbauarbeiten für die Nacht der Lichter. Die rund 50 Quadratmeter große Bühne ist aufgebaut.

Bierwagen sind in Stellung gegangen. Die Zelte, 130919Platz2in denen Harburgs Gastro-Szene eine kleine Leistungsschau abhalten wird, sind aufgebaut. Der Kanalplatz wird das Zentrum der Nacht der Lichter sein. Zu sehen gibt es aber noch viel mehr. 40 Gebäude werden illuminiert. Seit Montag ist ein Team dabei die dafür nötige Beleuchtung zu installieren.

Was man auch nicht verpassen sollte: In Hamburgs ältestem Großraumspeicher, dem „Neuen Kaufhaus“, zu erreichen über die Blohmstraße, öffnen Künstler aus Berlin, Hamburg, Potsdam und Mecklenburg die Ausstellung „Speichern“ noch einmal zur Harburger Lichternacht von 18 – 23 Uhr. Im Obergeschoss des beeindruckenden Fachwerkbaus sehen Sie eine komponierte Hängung mit Bildern von Sven Ochsenreither und Heyko Dobbertin. Im Erdgeschoss des stellt der Hamburger Bildhauer Peer Oliver Nau seine Skulpturen aus. Daneben hängen die Holzschnitte von Volkmar Förster, der in Dresden studierte und 1994 die Galerie und Akademie „Landart“ gründete, die 2009 ins mecklenburgische Banzkow umzog. Fotografien von Katja Birkenbach zeigen Ansichten des „Lübzer Kunstspeichers“.  Die Autorin, Fotografin und Dokumentarfilmerin Sabine Carbon zeigt den experimentellen Kunst- und Künstlerfilm „Das Fremde im Raum“ und Fotoinstallationen.  Julia Theek  stellt Airbrushbilder auf Stahl, Aluminium, Holz und Leinwand, aus, die auch Landmarken des Harburger Binnenhafens wie das Silo und das „Neue Kaufhaus“.

Auch die Stader Sand ist einen Abstecher wert. Ab 19 Uhr liest Hamburgs 2. Hafenkapitän Andreas Brummermann dort Seemannsgeschichten. Anschließend gibt es ein Musikprogramm von Werner Pfeifer. Hin kommt man per Bootsshuttlle, der vom Ponton am Kanalplatz startet. Schon die Fahrt wäre den Abstecher wert. zv