110812LebenHeimfeld - Im "Café Leben" ist wieder Leben eingekehrt. Mehmet Yazbahar und seine Mutter Sultan Sevci sind die neuen Betreiber der Kult-Kneipe, die sang- und klanglos letzten Oktober geschlossen hatte, nachdem sich das Alternativ-Konzept als Totalflopp

erwiesen hatte. Den Namen "Café Leben" haben die neuen Betreiber behalten. Der Laden selbst wurde von Grund auf aufgemöbelt, was auch dringend nötig war.

"Meine Mama, 110812Leben2die auch meine Geschäftspartnerin ist, und ich bringen viel gastronomische Erfahrung mit", sagt Yazbahar, der noch das Café Perola in der Schanze und das IBA-Café im Dock auf der Veddel betreibt. "Wir sind selbst Heimfelder", sagt er. "Als das Leben letztes Jahr geschlossen wurde, dachte ich gleich, dass es was für mich und meine Mama ist." Das die Idee umgesetzt werden konnte, lag auch mit am neuen Besitzer der zwangsversteigerten Immobilie, eine Grundvermögensverwaltung aus St. Georg, die Geld in die Sanierung des Gebäudes steckte.

Das Konzept für´s neue "Leben": Kultur wie früher. Dafür hat der 24-Jährige schon Kontakt zur Initiative "Heimfeld 21" aufgenommen. Es darf gekickert und gedartet werden. Der Raum ist noch in Renovierung, wird aber die nächsten Tage fertig. Am Wochenende ist Fußball gucken. Die Öffnungszeiten: "In der Woche so bis Mitternacht", sagt Yazbahar. "Am Wochenende länger." Damit haben Nachtschwärmer die Gelegenheit in Heimfeld einen Stopp zu machen. zv