160403BallroomHarburg – Man hätte so richtig ausflippen können wenn, ja wenn mehr Platz beim Konzert von 5th Avenue in Marias Ballroom gewesen wäre. So war es das, was

die einen „gemütlich“, die anderen „knüppeldickevoll“ nennen. Auf ihre Kosten kamen Augen und Ohren bei der Band, die in Hamburg fast so legendär ist, wie die prominente Namensgeberin, die  Top Shopping-Straße in New York, beim Jetset der Welt. Allerdings inspirierte nicht die Straße im "Big Apple", sondern ein Getränk aus der Cocktailkarte im legendären und viel zu früh geschlossenen Edelweiß in Harburg-Appelbüttel kurz vor der Busendhaltestelle an der Bremer Straße, die Gründungsmitglieder bei der Namensfindung.

5th Avenue, jetzt geht es wieder um die Band, steht seit 1989 für soliden, live gespielten Rock, den Sänger Knobel, der seine Mähne im Gegenlicht von Heimos neuer Lichtanlage leuchten ließ, und die fünf anderen Band-Mitglieder perfekt rüberkommen ließen. Es war die perfekte Symbiose zwischen den Wacken-Pionieren und der Kult-Lication in der Lassallestraße. Das machte auch die geteilte Meinung über die Vorband wett, die nicht jedermanns Sache war. zv

Veröffentlicht 3. April 2016