| Neues Konzept: Das Fest an der Außenmühle ist wieder ein Fest |
| Samstag, den 21. August 2010 um 10:09 Uhr | ||||
|
"Hartz IV-Party" scheint abgestreift. Die Polizei war Zuschauer und Helfer. Sicherheitsleute passten auf, dass keine Flaschen für Sauforgien mitgebracht wurden. Die Bands, die Schlager, schlager, Schlager brachten, fanden ihr Publikum und sorgten für die richtige Stimmung. "Ich bin wirklich froh, dass es so gut geklappt hat. Da fällt einem echt ein Stein vom Herzen", sagt Initiator Heiko Hornbacher. Viel wichtiger: Die Gäste fanden es gut. "Wir waren etwas skeptisch", sagt Werner Baumgarten. "Wir waren zuletzt vor zwei Jahren hier. Das war es nicht annährend so schön. Meine Tochter war ganz begeistert von den großen Bällen, in die man hineinschlüfen konnte um dann über das Wasser zu laufen." Heike Richter fand die Tische und Bänke, die wasserseitig am Außenmühlendamm aufgebaut wurden, gut. "Dort konnte man herrlich in der Sonne sitzen. sonst standen da immer irgendwelche Buden", sagt sie. Mit Applaus und "Ah" und "Oh" wurde das Feuerwerk quittiert. Es war mit der Lichtshow der Höhepunkt an zwei Abenden. Ein echter Höhepunkt war auch der Auftritt des "Rex Richter Quartetts" auf der Hochzeitswiese. Schlager pur ließ das Publikum mitgehen. Gute Noten gab es von der Polizei. "Das war ein Quantensprung in die richtige Richtung. Aus polizeilicher Sicht war das eine super Veranstaltung", sagt Einsatzleiter Hans-Jürgen Petersen. Das belegen auch die Zahlen. Fälle von Gewalttätigkeiten sind drastisch zurück gegangen. An den beiden "kitzeligen" Abenden, Freitag und Sonnabend wurden gerade mal vier Vorfälle von Körperverletzung bekannt. Waren im vergangenen Jahr noch die Zellen der umliegenden Wachen Harburg, Wilhelmsburg und Neugraben stark mit "Kunden" vom Außenmühlenfest belegt, herrschte dort in diesem Jahr fast gähnende Leere. Interessant: Die Polizei hatte sich personell nach den Ereignissen der vergangenen Jahre ausgerichtet. Es wurde so viel Polizei eingesetzt, wie an den Hochtagen auf dem Hamburger Dom. Kritik gibt es auch. Ronald Preuß, Fraktionsvorsitzender der GAL findet das man eingesperrt bezwiehungsweise ausgesperrt wurde, damit die Veranstalter "einen ordentlichen Taler" machen. Er findet, dass diese Einschränkungen für die Öffentlichkeit in dieser Form "nicht akzeptabel" seien. zv
|
| Die Marmstorfer Teichwette mit Carlo von Tiedemann |
| 08.02 | Bodhrán Session The Old Dubliner |
| 08.02 | KAY RAY - Haarscharf Rieckhof |
| 09.02 | Gesprächskreis "Dialog in Deutsch" Bücherhalle Wilhelmsburg |
| 09.02 | Dias Danzig / Masuren Rieckhof |
| 09.02 | Vorkonzert zum Abonnementskonzert IV der Hamburger Camerata Bürgerhaus Wilhelmsburg |
| 09.02 | Dias Griechrnland Rieckhof |
Service![]() |
||||
|
|
||||
|
||||
Harburg: Hilflos durch über 3 Promille Wilhelmsburg: Chantal auf Kirchdorfer Friedhof beigesetzt Kundenzentren: Geänderte Sprechzeiten in Harburg und Süderelbe Marmstorf: SV Grün-Weiss lädt zum Kinderfasching |
||||

Kommentare
Aufgefallen ist allerdings die Ruhe.. Man hat überhaupt nichts gehört, und in früheren Jahren konnte man in Marmstorf fast alles mitsingen, weil es so über den Stadtpark geschallt hat. Da kann jedenfalls kein Anwohner meckern. Man hätte es von der Lautstärke jedenfalls nicht gemerkt, daß überhaupt Bands da waren.
Wir sind schon gespannt auf nächstes Jahr und werden dann bestimmt mal wieder hingehen, nachdem es so positiv geändert wurde.
es liegt an einem kleinen teil des publikums da sich asozial hinflezt sich vollsäuft und nicht in der lage ist mit anderen menschen friedlich zu feiern. beim binnenhafenfest sind vermutlich die einschlägigen typen nicht interessiert. liegt wohl an der lage an dem programm und dem gebotenen musikstil. am ende wurde dann ein behinderter mann übel zusammengeschla gen. von betrunkenen auf dem rückweg auf der harburger seite.
Danke für die freundliche Botschaft. Beim Alstervergnügen oder anderen Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen wäre es undenkbar, dass man Zäune rundum aufstellt und bei den Besuchern die Taschen kontrolliert. Auch dort wollen Veranstalter und Schausteller verdienen.
Wie es anders geht, beweist alljährlich das boomende Binnenhafenfest .
Können Sie mir erklären, warum man dort ohne Zaun auskommt, aber das Außenmühlenfest nicht?
Naja so ein Schikimiki Fest ist nicht für einfache Leute wie mich,aber uns einfache will man ja gar nicht dort haben.Man kann eben nicht genug mit uns verdienen...Schade.
Mich haben die Absperrungen nicht gestört. Da ich wusste, dass man keinen Alkohol mit aufs Gelände nehmen darf, hat man halt vorher etwas getrunken und den Rest auf dem Festgelände gekauft. Anders lässt sich eine solche Veranstaltung wohl auch kaum finanzieren und gleichzeitig wird zumindest das ärgste Koma-Saufen unterbunden.
Alle Kommentare dieses Beitrages als RSS-Feed.