150208AurubisAachen - Irgendwie warder Wurm drin. Klar unterlag VT Aurubis am Sonnabend vor 932 Zuschauern beim Pokalfinalisten den Ladies in Black in Aachen mit 0:3

(24:26, 18:25 und 29:31). In der 85 Minuten dauernden Partie waren die Neugrabenerinnen im ersten und im dritten Satz ganz dicht dran an den Gastgeberinnen, konnten aber letztendlich keinen einzigen(Teil-)Erfolg für sich verbuchen.

Im Gegensatz zu den ersten beiden Spielen gegen die Ladies in Black Aachen reichte es dieses Mal nicht zu einem Satzgewinn. Dabei war das Team von Trainer Dirk Sauermann sowohl im ersten, als auch im dritten Satz so dicht dran, dass die Ladies in Black Aachen ihren Erfolg erst in der Verlängerung verbuchen konnten. Lediglich im zweiten Satz, der mit 25 Minuten auch der kürzeste war, fiel der Erfolg der Gastgeberinnen beim 25:18 etwas deutlicher aus.

Aber was hat gestern den Unterschied ausgemacht? Die Annahme war es nicht. In diesem Element lagen beide Teams mit 42 Prozent gleich auf. In der Blockstatistik lagen die Aachenerinnen mit 8:5 leicht vorne und konnten sich vor allem im zweiten Satz, in dem den Hamburgerinnen kein Blockpunkt gelang,  einen kleinen Vorsprung erarbeiten.

Den wirklichen Unterschied machte aber letztendlich die Durchschlagskraft im Angriff aus. Hier unterlag VT Aurubis  mit 36 Prozent zu 46 Prozent spielentscheidend. Demzufolge kamen mit Tatiana Crkonova (17 Punkte), Maja Burazer (12) und Karolina Bednarova (14) auf Aachener Seite drei Spielerinnen in den zweistelligen Punktebereich, während dies auf Hamburger Seite lediglich Mannschaftsführerin Alexis Olgard (11) und Lucy Charuk (13) schafften. dl

 Veröffentlicht 8. Februar 2015