141221alexisDresden - Das Spiel vom VT Aurubis beim Tabellenführer Dresdner SC fand den erwarteten Sieger. Der heimische Favorit konnte sich vor 2.622 Zuschauern verdient

nach 84 Spielminuten durchsetzen. Aus Sicht von VT Aurubis hieß es am Ende zwar glatt 0:3 (25:27, 22:25 und 22:25), dennoch konnte das von Co-Trainer Vaceslav Schmidt gecoachte Team vor allem in den ersten beiden Sätzen überzeugen und brachte die Gastgeber mehr ins Schwitzen, als denen lieb war.

Schon der erste Satz, der erst nach 29 Spielminuten mit 27:25 an den Dresdner SC ging, war eine spannende und umkämpfte Angelegenheit. Zunächst gingen die Gastgeberinnen mit 8:5 in die erste Technische Auszeit und lagen auch bei der zweiten Technischen Auszeit noch mit 16:14 vorne. Das Gästeteam zeigte sich aber von seiner kämpferischen Seite und konnte sogar mit 21:20 in Führung gehen. Am Ende setzte sich mit ein wenig Glück die größere Klasse des Dresdner Kaders mit 27:25 durch. 29 Spielminuten hatte es gedauert, bis das Team von Alex Waibl die 1:0-Führung in trockenen Tüchern hatte.

Im zweiten Satz waren es dann die Neugrabenerinnen, die ihrerseits vorlegen konnten. Über 2:0 ging es gar bis zum 8:3 zur ersten Technischen Auszeit. Der Druck der Neugrabenerinnen war zu diesem Zeitpunkt sehr hoch und die Dresdnerinnen brauchten eine Weile, um einen Gang zu zulegen. Beim Stand von 9:14 aus Dresdner Sicht nahmen die Gastgeberinnen eine Auszeit und fanden danach wieder besser in den zweiten Durchgang. So musste VT Aurubis Hamburg seine erste Auszeit nehmen, als die Führung auf 15:13 zusammengeschrumpft war. Den Dresdner Zug vermochte das Team um Mannschaftsführerin Alexis Olgard (Foto) dann aber nicht mehr zu stoppen. Nach 28 Spielminuten verloren die Hamburgerinnen, trotz starker Gegenwehr mit 22:25 und musste den Dresdner SC damit 2:0 in Führung gehen lassen.

Den dritten Durchgang dominierten dann die Gastgeberinnen, bis sie kurz vor Schluss noch einmal Spannung aufkommen ließen. Der Satzgewinn nach 27 Spielminuten war dem Dresdner SC aber nicht mehr zu nehmen. Auch die offizielle Statistik sagt aus, dass die Hamburgerinnen nicht allzu weit vom siegreichen Team entfernt agierten. So hieß es in der Blockstatistik 10:10, in der Annahme lagen die Norddeutschen mit 54 Prozent zu 45 Prozent sogar vorne, musste sich aber in der Angriffsleistung mit 31 Prozent zu 36 Prozent geschlagen geben. dl

Veröffentlicht 21. Dezember 2014