141214VolleyballNeugraben - Unglücklich. Mit 1:3 gingen in der Bundesliga-Partie gegen Black Aachen die die Volleyballerinnen vom VT Aurubis nach 112 Spielminuten

als Verliererinnen vom Feld. Die 1421 Zuschauer hatten dennoch ein spannendes Spiel erlebt. Alle Sätze (24:26, 25:20, 24:26 und 24:26) waren heiß umkämpft. Damit ahtte das VT aurubis eine deutlich bessere Leistung, als im Pokalsiel gegen Black aachen.

Beide Teams boten den Zuschauern vom ersten Ballwechsel einen umkämpften Auftaktsatz, den die Gäste erst nach der Abwehr eines Satzballs noch für sich entscheiden konnten. Dabei dominierten zwei Angreiferinnen das Geschehen am Netz. Auf Seiten der Gäste war es Maja Burazer, die wie Hamburgs erfolgreichste Angreiferin Sara Shaw auf neun Punkte kam.

Beflügelt vom Satzgewinn fanden zunächst die Aachenerinnen besser in den zweiten Satz, mussten die Führung aber schon bald wieder abgeben. Daher sah sich Gästecoach Marek Rojko beim Stand von 8:10 bereits gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. VT Aurubis fand aber immer besser ins Spiel und wurde von Ballwechsel zu Ballwechsel druckvoller. Nach 27 Spielminuten gelang daher auch verdient durch ein 25:20 der Satzausgleich.

Nach der 10-Minuten-Pause entwickelte sich erneut ein spannender Schlagabtausch zwischen beiden Teams. Die Zuschauer sahen viele umkämpfte Ballwechsel mit artistischen Abwehraktionen und gutem Stellungsspiel in der Abwehr auf beiden Seiten. Etwas glücklich konnten sich die Gäste den Durchgang nach 28 Spielminuten mit 26:24 sichern und nach Sätzen 2:1 in Führung gehen. Im vierten Satz setzte sich der Krimi fort und wiederum konnten sich die Aachenerinnen mit 26:24 durchsetzen. Der 3:1-Sieg war auch aus Sicht von Aachens Trainer glücklich und auf Neugrabener Seite sah sich Vaceslav Schmidt, der für den aus gesundheitlichen Gründen abwesenden Trainer Dirk Sauermann eingesprungen war, als unglücklicher Verlierer. Sein Team hatte heute die Chance auf einen oder mehr Punkte und hätte sie genauso verdient gehabt, wie das Gästeteam. Dies belegt letztendlich auch die Statistik, in der sowohl in der Annahme, als auch in Angriff und bei den Blockpunkten beide Teams ganz dicht beisammen lagen.

Auf Hamburger Seite sammelte Lucy Charuk mit 20 Zählern die meisten Punkte von allen Spielerinnen und wurde daher auch zur MVP gewählt. dl

Veröffentlicht 14. Dezember 2014