140128MoritzHarburg - Die diesjährige Cross-Saison ist für die meisten Fahrer zu Ende. Am Wochenende findet in Holland nur noch die Weltmeisterschaft statt. Zeit für die Querfeldeinfahrer

der Harburger Radsport Gemeinschaft (HRG) nach dem Stevens-Cup und der Deutschen Meisterschaft in Döhlau Bilanz zu ziehen. Mit sieben Fahrern fuhren die Harburger Rennfahrer ins Bayerische Döhlau. "Bis auf unseren Seniorenfahrer Stephan Warda blieben fast alle weiteren DM-Teilnehmer hinter ihren Möglichkeiten zurück", sagte Frank Plambeck, Trainer und Fachwart für Rennsport in der HRG, gegenüber harburg-aktuell. Und: "Auf der matschigen Strecke sind einige versackt oder mit ihren Reifen am Boden kleben geblieben."

In der Klasse U-23 wollten die Harburger eigentlich für Furore sorgen. "Aber bereits in der ersten140128Lauritz Runde wurden die Träume begraben, als Mitfavorit Jannick Geisler in der Schlüsselstelle, einer etwa 200 Meter langen Matschabfahrt, gleich zweimal ins Straucheln kam und dort wertvolle Zeit und Motivation verlor", sagt Plambeck. Der 6. Platz war für den diesjährigen Gewinner des Stevens-Cups in der Klasse U-23 enttäuschend. Ebenso verlor auch Shootingstar Lucas Carstensen - er wurde siebter beim Stevens-Cup - in diesem Streckenabschnitt den Anschluss und belegte einen 10. Platz. Julian Lehmann, der derzeit in den Niederlanden ein Studium absolviert, belegte beim Stevens-Cup Rang 5 und belegte bei der DM den 14. Platz.

140128PhillipGanz achtbar schlug sich Philipp Plambeck. "Der 15-jährige fuhr sein bestes Saisonrennen. Von Platz 40 konnte er auf einen guten 18. Platz in der Jugendklasse U 17 vorfahren", freut sich Plambeck. Ein tolles Rennen fuhr der Marmstorfer Stephan Warda. Unter 72 Startern der Seniorenklasse 2 konnte er einen tollen 12. Platz herausfahren. "Von Anfang an zeigte er sich gut aufgelegt, konnte alles aus sich herausholen, und konnte sein Ziel als einziger Harburger auch erreichen", resümiert Plambeck. Auch im Stevens-Cup sieht es für ihn richtig gut aus: Am Ende belegte er den zweiten Platz.

Eine kaum für möglich gehaltene Leistung lieferte Lauritz Urnauer bei der DM ab. Nach 30 von 40 Rennminuten befand er sich auf Medaillenkurs in der Juniorenklasse, als er zusammen mit dem späteren Sieger Ludwig Cords schon einen Vorsprung von 40 Sekunden heraus gefahren hatte. Plambeck: "Plötzlich aber wurde ihm übel und zu alledem riss ihm auch noch in der letzten Runde der Hinterradschnellspanner." Durch dieses Malheur fiel der bitter enttäuschte Lauritz auf den 5. Platz zurück.

Außerdem ging Moritz Plambeck, der den 2. Platz beim Stevens-Cup belegte, in der Schülerklasse zu seiner ersten Deutschen Meisterschaft an den Start. "Nach einem Blitzstart fuhr er allerdings übermotiviert ins Gelände, wo es ihn sofort wegen zu hoher Geschwindigkeit vom Rad riss. Moritz mühte sich fortan, um wieder Anschluss zu finden", sagt Plambeck. Schließlich belegte er einen 26. Platz. Plambeck: "Nächstes Jahr wird es besser". (cb)