110414sinsheimvsaurubisNeuwiedenthal- Die neue Spielzeit hat noch garnicht angefangen, schon bläst der Volleyballklub VT Aurubis zur Attacke. Die Damen wollen in der neuen Serie einen neuen Angriff auf die Spitzenplätze der Bundesliga starten und möglichst

einen Europapokalplatz ergattern. Für das Erreichen der ambitionierten Ziele hat die sportliche Führung das Team nochmal umgebaut und mit der Verpflichtung von fünf neuen Spielerinnen verstärkt. Nach aktuellem Stand gilt die Personalplanung bis zur Vorbereitung mitte Oktober, als abgeschlossen. Lediglich die noch vakante Position der Nummer 12 soll noch geschlossen werden, hierfür wird ein Nachwuchstalent aus Deutschland angepeilt. Mit den Neuverpflichtungen reagierten Manager Horst Lüders und Coach Jean-Pierre Staelens auf die insgesamt unbefriedigende letzte Spielzeit, in der die Mannschaft nur dank einer Siegesserie (acht Sieg in Folge) im Endspurt noch den sechsten Platz erreichte. Staelens sagt: "Wir sind in der abgelaufenen Meisterschaft zu einem hervorragenden, leistungsfähigen Team zusammengewachsen, auf das ich sehr stolz bin. Insegsamt haben wir aber nicht konstant genug gespielt."

 

Bereits Ende März wurde Kim Staelens (29) präsentiert, die auf dem Feld als Leaderin vorangehen und die Strippen ziehen soll. Als zweite Zuspielerin kommt die gebürtige Nordhonerin Mareike Hindriksen (23), die letzte Saison beim Pokal-Finalisten VfB Suhl unter Vertrag stand. Im Außenangriff soll in Zukunft die Niederländerin Katrine Muijlwijk (23) wirbeln, genauso wie Yuliya Stoyanova (26), die aus Zypern nach Neuwiedenthal kommt. Vervollständigt wird das Personalpuzzle von der kolumbianischen Nationalspielerin Cindy Maria Ramirez, die 22-jährige Mittelblockerin war vorher in ihrer Heimat bei Santiago de Cali aktiv.

Als Geldgeber und Hauptsponsor zeichnet  Europas größter Kupferproduzent Aurubis verantwortlich, der die Transfertätigkeiten mitträgt. Vorstandsmitglied Dr. Michael Landau sagt: "Ich bin überzeugt, dass wir ein noch schlagkräftigeres Team für die neue Meisterschaftsrunde zusammengestellt haben." Der Kupfer-Riese hat seinen zweitgrößten Standort in im bulgarischen Pirdop, weshalb sich Landau freut, "Spielerinnen aus dem Balkanland in das Volleyball-Team integrieren zu dürfen."

Die Leitung peilt einen internationalen Rang an, um künftig den Besuchern und Fans in der neuen Spielstätte, Europapokalspiele bieten zu können. Lüders sagt: "Die personellen Neuverpflichtungen weisen eindeutig darauf hin, dass wir uns für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren." (pw)