110428baggersüderelbeHarburg- Auf der altehrwürdigen Sportanlage am Kießbarg erinnert nur noch das Klubhaus des FC Süderelbe und ein schmaler Grant-Streifen an den Glanz vergangener Fußballspiele. Inzwischen rollt der Bagger auf dem Fußballfeld und reißt den kompletten

Boden auf. Nach der Baukalkulierung soll spätestens Ende September die neue Trainingsstätte das Herzstück des Vereins bilden.

Dazu gehören ein Kunstrasenplatz, einen neue Flutlichtanlage und neue Tore. Und wenn ein paar Scheine übrig bleiben soll auch das Klubhaus um einen zusätzlichen Trakt erweitert werden.

Die Investitonssumme beläuft sich auf rund 500.000 Euro. Der Verein muss davon 40.000 Euro plus die neue Flutlichtanlage im Wert von 12.000 Euro tragen. "Diese Summe zu stemmen haben uns zahlreiche Sponsoren ermöglicht", sagt Manager Matthias Nehls. Dennoch zählen auch kleine Beiträge: "Wir haben eine Tombula am Laufen. Da kann jeder einen Quadratmeter Rasen im Wert von 20 Euro sponsern. Wir verlosen unter allen Teilnehmern tolle Preise, wie etwa einen Fernseher und ein Notebook."

Nehls empfindet den Umbau der Anlage, "als einen Meilenstein für den Harburger Fussball". "Von unseren 750 Vereinsmitgliedern haben wir 450 Kinder. Diese sind der Kern, den wir betreuen und fördern wollen." Natürlich auch in der Hoffnung, dass eines der Talente den Sprung in die erste Mannschaft packt.

Solange die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen sind müssen die Teams des FCS ausweichen. Laut Nehls bestreiten die 1. Herren die Punktspiele weiterhin am Opferberg. Außerdem können Teams auf den Jägerhof und den Sportplatz am Lichtenauerweg ausweichen. So werden unter anderem die 1B und 2B Jugend sowie die Senioren am Lichtenauerweg kicken.

Spätestens wenn dann der neue Platz fertig ist, werden wieder junge und alte Fussballer über das Feld jagen-der Bagger soll dann verschwunden sein. (pw)