Harburg – Für die Channel Racer aus Harburg war der Ausflug nach Berlin eigentlich ein Wochenende zum Vergessen: Platz 13 war ihr einziges zählbares Resultat beim

Berlin ePrix, dem vierten Lauf zur #RCCOVision Slotcar-Meisterschaft auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Allerdings war das Team auch stark geschwächt angereist: Teamchef Andreas Göhring musste wegen einer Knieverletzung passen, und vor seiner Absage hatte er Luca Müller, den schnellen Youngster der Channel Racer, an das Team von Frank Biela als Ersatzfahrer ausgeliehen.

So musste Channel Racer-Technikchef Robert Müller die Kohlen aus dem Feuer holen. Allerdings hatte er ein Handicap: Sein ABT #VisionRenner-Renner war erst wenige Stunden vor der Abfahrt nach Berlin fertig geworden, und so musste Müller ohne eine Testrunde gleich ins Zeittraing starten.

Im ersten Rennen hatte er dann ordentlich Pech. Müller: „Mein Speed hätte für den dritten Platz und damit für die Qualifikation zum Halbfinale gereicht. Leider bin ich dann mehrfach von einem rücksichtlosen Konkurrenten abgeschossen worden.“ Dass dieser sich mit diesen unüberlegten Aktionen selbst um das Halbfinale gebracht habe, war nur ein schwacher Trost.

Übrigens: Leihfahrer Luca Müller von den Channel Racern schaffte es bis ins Finale und landete schließlich auf Platz fünf. Vater Robert freute sich natürlich über den starken Auftritt seines Sohns. Außerdem konnte er jede Menge Kontakte knüpfen – unter anderem mit Lucas di Grassi und Daniel Abt, die für das Abt-Team bei den großen Elektro-Renner der Formel E starteten. Der nächste Start der Channel Racer: 30. Juni bei der DTM Challenge auf dem Norisring in Nürnberg. bb