150527AstHarburg – Warum umständlich, wenn es auch einfach geht?  Da wollten die Neuen Liberalen besonders bürgerfreundlich sein und Autofahrer vor Bußgeldern

und Punkten in Flensburg schützen. Also formulierten sie einen Antrag für die Bezirksversammlung, der fast ein ganzes DIN-A4-Blatt füllte. Ihre Forderung zusammengefasst: Das Tempo-30-Schild auf der maroden Stader Straße stadteinwärts kurz hinter der S-Bahnbrücke sei schlecht sichtbar und zudem noch durch einen Ast verdeckt. Das Bezirksamt solle „im Rahmen seiner Zuständigkeit“ dafür sorgen, dass das Schild „deutlich besser wahrnehmbar platziert“ wird.

Die Reaktion von CDU-Fraktionsvize Uwe Schneider war deutlich: „Wir werden diesem Antrag nicht zustimmen. Denn man hätte das auch mit einem Anruf im Bezirksamt erledigen können. Und das wäre sicher schneller gegangen.“ Sprach’s, lehnte sich leicht nach vorn und linste in Richtung Dezernentenbank. Und schon war von dort zu hören: „Wir schicken da morgen einen mit der Säge hin.“ ag