150130SudingHarburg - Die Laune hätte nicht besser sein könne, beim Besuch der Fraktionsvorsitzenden der FDP, Katja Suding, in Harburg. Denn die Liberalen wären nach

einer neuen, vom NDR in Auftrag gegebenen Umfrage mit 5 Prozent in der Hamburger Bürgerschaft drin. So schmeckte Suding, die stilecht und passend zu den Wahlplakaten mit einer (geschenkten) Mütze in CMYK-Farbe auftauchte, der frische Apfel vom Marktstand gleich doppelt gut. Da störte es nicht, dass man vom Markt direkt an Wahlkampfstand auf Provinzniveau umsteigen musste, wo die brennende Frage „Wo bleibt die Toilette am Sand“ optisch zum Themenschwerpunkt des liberalen Bürgerschaftswahlkampfes gemacht wurde.

Die FDP würde sich mit einem Einzug in die Bürgerschaft als alternativer Koalitionspartner zu den in weiten Teilen der SPD doch ungeliebten Grünen anbieten. Schlechte Laune müsste dagegen bei den Neuen Liberalen herrschen, die von Abtrünnigen aus der FDP aus der Traufen gehoben wurde. Spitzenkandidatin Isabell Wiest und Kay Wolkau, beides Harburger Ex-Grüne, haben danach nicht den Hauch einer Chance ihre große Bühne im Hamburger Rathaus zu bekommen. Die Neuen Liberalen sind in der Umfrage unter ferner liefen irgendwo in den 3 Prozent untergegangen, die als Stimmen für Sonstige verbucht werden. zv