RichterFrankHarburg - Die SPD hat auf ihrer Versammlung der Kreisdeligierten im Privathotel Lindtner dem mit der Harburger CDU ausgehandelten Vertrag einstimmig

zugestimmt und den Christdemokraten damit ein klares Signal gegeben, dass Sozialdemokraten geschlossen hinter dem Vertrag und einer Koalition mit der CDU in den kommenden fünf Jahren stehen. Vor allem beim Wohnungsbau, der laut SPD-Kreischef Frank Richter (Foto) für die Sozialdemokraten bei den Verhandlungen eine herausragende Bedeutung hatte, wird es eine Fortschreibung des Vertrages für Hamburg geben, so dass auch in Zukunft pro Jahr mindestens 700 neue Wohnungen in Harburg genehmigt werden, von denen auch weiterhin mindestens 30 Prozent öffentlich gefördert sein werden. Diese Fortsetzung des Baus von bezahlbaren Wohnungenwäre allseits begrüßt worden.
 
Auch die anderen Regelungen im Vertrag fanden große Zustimmung. Dazu gehören die Flüchtlingsunterbringung oder auch das Bekenntnis zu den sozialen Einrichtungen, wie dem Trinkertreff, dem Hans-Fitze-Haus, oder der Harburger Tafel. Nach 17 Jahren habe sich damit die SPD das erste Mal wieder für eine Zusammenarbeit mit einer anderen Partei in Harburg ausgesprochen. „Ich bin sehr froh und noch immer überwältigt, mit welcher Einhelligkeit die Delegierten die Arbeit der Mitglieder der Verhandlungskommission positiv angenommen haben“, sagt Richter. Das eindeutige Votum zeige, dass der ausgehandelte Vertrag eine deutliche sozialdemokratische Handschrift trage und sich dort viele Ideen und Überzeugungen der SPD enthalten seien. zv

Veröffentlicht 26. Oktober 2014