RadiFiHarburg – Kaum wieder im Amt als CDU-Fraktionschef, teilt Ralf-Dieter Fischer ordentlich aus. Sein Gegner: die SPD, die sich durch die geplante Abwahl ihres

Spitzenkandidaten Jürgen Heimath geschwächt hat. „Die heillos zerstrittenen Wahlverlierer von der SPD sind aus persönlichen und teils wohl auch wirtschaftlichen Gründen dabei, den Ruf der einst stolzen Volkspartei in Harburg vollends zu demolieren“, sagt Fischer und spielt damit auch  auf die finanzielle Not einiger Abgeordneten an. Falls sich nicht die moderaten Kräfte durchsetzten, würde die Abwahl des langjährigen Fraktionsvorsitzenden Jürgen Heimath, der den Wählern als unumstrittener Spitzenkandidat angeboten worden sei, den Wahlbetrug komplett machen.

Offenbar gebe es auch bei den Grünen derzeit unklare Verhältnisse, da man sich bisher auf eine Fraktionsvorsitzende oder einen Fraktionsvorsitzenden nicht hat einigen können, sondern die Wahl um zwei Wochen verschoben habe.

Einer Koalition von SPD und Grünen prognostiziert Fischer eine schwierige Zukunft: „Sie müssten sich bei denkbar knapper Mehrheit auch noch auf die Stimme des kürzlich aus der SPD-Fraktion ausgeschlossenen Betreibers eines türkischen Hochzeithauses, Martin Semir Çelik, verlassen.“ ag