RathausHarburg – Die gute Nachricht zuerst: Bei den Wahlen zur Bezirksversammlung Harburg am  25. Mai treten weder die NPD noch andere extreme Gruppierungen an.

Insgesamt bewerben sich nur Kandidaten von sieben Parteien für einen Sitz in der Bezirksversammlung. In den einzelnen acht Wahlkreisen sind teilweise sogar nur die Kandidaten von vier Parteien zugelassen worden, weil die FDP in fünf Wahlkreisen nach Ansicht des Bezirkswahlausschusses bei der Aufstellung der Kandidaten Fehler gemacht hat.

„Die Kandidaten müssen von mindestens drei im Wahlkreis wohnenden Parteimitgliedern nominiert werden“, sagt Bezirkswahlleiter Dierk Trispel. Sollten es weniger Personen sein, wäre das Wahlgeheimnis nicht mehr gewährleistet. Da es zu diesem Thema auch andere Rechtsauffassungen gibt, legte der FDP-Vertrauensmann und Jurist Ekkehard Rumpf gleich Widerspruch gegen die Entscheidung ein. Bisher darf die FDP nur in den Wahlkreisen Eißendorf,  Neugraben-Ost und Hausbruch mit einer eigenen Wahlkreisliste antreten.

Die Bezirksliste der FDP, die nicht vom „Wahlvolk“, sondern von der Partei intern aufgestellt worden ist, wurde natürlich zugelassen. Hier haben es die Liberalen mit sechs Mitbewerbern zu tun: Neben SPD, CDU, Grünen und Linken treten auch die Piraten und die Alternative für Deutschland (AfD) an. ag