121216GundelachHarburg –  Nun ist die Landesliste der Hamburger CDU mit den Bundestagskandidaten sozusagen "rechtskräftig". Die Landesvertreterversammlung hat

"in letzter Instanz" die Listenplätze vergeben. Für Harburg wichtig: Die ehemalige Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach tritt zwar im Wahlkreis Harburg/Bergedorf/Wilhelmsburg im direkten Duell gegen den SPD-Kandidaten Metin Hakverdi an.

Sie ist jetzt aber auch noch auf dem recht aussichtsreichen Platz drei der Landesliste abgesichert. Zuvor musste sie sich allerdings noch parteiinterner Konkurrenz erwehren. Die Anwältin Petra Raßfeld-Wilske bewarb sich ebenfalls um Platz drei. Gundelach setzte sich schließlich mit 75 Prozent Zustimmung durch.

Der Harburger DRK-Kreisgeschäftsführer und ehemalige Bürgerschaftsabgeordnete Harald Krüger wurde auf Platz acht der Landesliste gewählt. Das ist eine völlig aussichtslose Position, vermutlich wollte Krüger auch nur eine Duftmarke hinterlassen, nachdem er bei der letzten Bürgerschaftswahl völlig überraschend sein Mandat verloren hatte. ag