130209CDUHarburg - Das ist keine Überraschung. Die ehemalige Senatorin Dr. Herlind Gundelach soll am 22. September als Bundestagskandidatin für den Wahlkreis

Bergedorf-Harburg-Wilhelmsburg antreten. Das wurde auf der Wahlkreismitgliederversammlung mit einer Zustimmung von 97 Prozent entschieden. Gundelach war von Harburger Ortsverbänden schon seit Wochen als Favoritin in Stellung gebracht worden. Sie wird gegen Metin Hakverdi antreten, den Bundestagskandidaten der SPD. Er gilt als Favorit im Rennen um das Direktmandat.

Gundelach hätte gute Chancen über die Landesliste für die CDU nach Berlin zu gehen. Sie wurde bislang für den Listenplatz 3 gehandelt. Daran versucht jetzt Karl-Heinz Warnholz zu sägen. Der Chef des Ortsverbandes Rahlstedt versucht Frank Schira auf den Platz zu hieven und zweifelte bereits öffentlich an, dass Platz 3 für eine Frau reserviert sein müsste. schira war in Wandsbek nach einem höchst umstrittenen Wahlkampf unter den Kandidaten gekommen. Bei dem einer seiner Kontrahenten das Handtuch geworfen hatte. Seine Begründung: "Die unerträglichen, manipulativen und skandalösen Zuständen, Machenschaften und Intrigen innerhalb der Führung des CDU-Kreisverbandes Wandsbek". zv