120817SchusterWilhelmsburg - Die defekte Gasleitung am Kükenbracksweg und das folgende Verkehrschaos im Hamburger Süden waren die Generalprobe. Im April 2013 folgt die Premiere: Sechs Monate lang werden dann zusätzlich

täglich Tausende Autos und Busse mit Besuchern der Internationalen Gartenschau (igs) nach Wilhelmsburg.

Ein Nadelöhr ist schon jetzt programmiert: Während der igs ist die Wilhelmsburger Reichsstraße für Lkw über 7,5 Tonnen in der Zeit von 9 bis 22 Uhr gesperrt. Man will den Gartenfreunden, die sich am Anblick der Blumen erfreuen, nicht mit Lasterlärm den Spaß verderben. Die Brummifahrer müssen sich andere Wege suchen. Erfahrungsgemäß halten sie sich aber kaum an die ausgeschilderte Umleitung, sie vertrauen lieber ihren Navis und quälen sich mitten durch Wilhelmsburg oder über die Brücke des 17. Juni.

 

„Es droht ein Verkehrsinfarkt in Harburg“, sagt Carsten Schuster, FDP-Fraktionschef in der Bezirksversammlung. „Die Harburger werden die Verkehrsplanung rund um die igs täglich zu spüren bekommen.“ Deshalb stellt er den Antrag, dass Vertreter der Verkehrsbehörde und der Polizei im Fachausschuss der Bezirksversammlung über mögliche Auswirkungen berichten. mz