111124BueBeNeuland - Eingereicht. Seit Donnerstagnachmittag steht das von Carsten Metterhausen und seinen Mitstreitern eingereichte Bürgerbegehren. "Sind Sie gegen weitere Massenunterkünfte für Zuwanderer und Obdachlose in Harburg, in

denen mehr als 20 bis 30 Personen pro Unterkunft untergebracht sind ?", lautet die Frage.

Konkret geht es darum, das von der SPD beschlossene Containerlager mit 110 Plätzen an der Straße Lewenwerder zu verhindern. "Wir sind uns der Verantwortung bewusst, die die Bezirke, auch Harburg, haben. Deshalb sind wir natürlich nicht grundsätzlich nicht gegen die Unterbringung von Obdachlosen", sagt Metterhausen. "Die Unterbringung in der geplanten Form ist aber weder am Standort Lewenwerder, noch an anderen Standorten im Bezirk sozial verträglich. Ich vermisse hier völlig die Verantwortung, die die Politik gegenüber den hier bereits lebenden Bürgern hat. Ich weiß, wovon ich spreche. Mehrere Jahre war am Communionsweg, an fast der gleichen Stelle, wie am jetzt geplanten Standort, eine Wohnunterkunft für Zuwanderer."

 

Das eingereichte Bürgerbegehren fand laut Metterhausen sofort breite Unterstützung. "Viele Firmen beispielsweise haben spontan zugesagt uns zu helfen und die Unterschriftenlisten auszulegen", so Metterhausen. So kann das Bürgerbegehen bei B&K an der Buxtehuder Straße, Nissan Thomsen, der Autolackierei Taskan, beide an der Straße Lewenwerder, Toyota S&K am Großmoorbogen oder in der Konditorei Eisenschmidt an der Julius-Ludowig-Straße bereits jetzt unterschrieben werden.

"Es werden noch weitere Standorte dazu kommen. Außerdem werden zeitnah direkt Unterschriften gesammelt", so Metterhausen. 4.123 Unterschriften braucht die Initiative, damit die Wahlberechtigten über die Frage abstimmen dürfen. Knapp 1.200 Unterschriften werden benötigt, damit die Einrichtung des Containerlagers bis zur Entscheidung gestoppt wird. "Beides", sagt Metterhausen, "werden wir ganz sicher erreichen." zv