TrepollAndre3Fischbek - Die Umplanungen für das 55 Hektar große Areal der ehemaligen Röttiger-Kaserne sorgen weiter für scharfe Kritik. „Diese Entwicklung ist eine Katastrophe für den Süderelberaum", sagt der Bürgerschaftsabgeordnete der CDU, André Trepoll (Foto). "Es gibt in Süderelbe keine Wohnungsnot und auch das Angebot von Sozialwohnungen ist absolut ausreichend. Dies sind vorgeschobene Argumente der SPD, um ihr übertriebenes Wahlkampfziel von 6000 Wohnungsneubauten pro Jahr in Hamburg zu erreichen." Das gehe zu Lasten der Menschen, die bereits in Süderelbe wohnen und sich eine Aufwertung des Stadtteils wünschten. Trepoll: "Erreichen kann man dies nur, wenn die Sozialstruktur wieder stabilisiert wird. Wir müssen jungen Familien und auch gut verdienenden Bürgern Angebote machen in Neugraben-Fischbek Bauland zu erwerben und nicht ins niedersächsische Umland abzuwandern. Dies würde auch zu einer Stärkung der Kaufkraft im Ortszentrum führen."

 

 

„Die SPD hat aus den Fehlern ihrer Wohnungsbaupolitik der letzten Jahrzehnte nicht gelernt", meint Robert Timmann, CDU Mitglied im Regionalausschuss Süderelbe. "Sie wird uns wieder einen neuen sozialen Brennpunkt bescheren, der dann mit finanziellen Mitteln stabilisiert und aufgewertet werden muss.“ zv