PawlowskiViktoriaHarburg - Eines ist sicher: Durch Hamburgs jüngste Bezirksabgeordnete, der 19 Jahre alten Viktoria Pawlowski wird der Altersdurchschnitt der Bezirksversammlung nicht nur gesenkt. Das Bezirksparlament wird auch optisch deutlich aufgewertet. Dass letzteres

nicht ganz unwichtig in der Politik ist, weiß die FDP spätestens seit Katja Suding.

Darauf will sich Harburgs neue FDP-Abgeordnete natürlich nicht reduzieren. Studenten und junge Familien sind ihr Thema.

Wie man in dem Alter im Rathaus statt in der Disko landet? "Ich habe mich immer für Geschichte interessiert", sagt die Jungpolitikerin aus Langenbek, die erst kürzlich ihr Abi am Immanuel Kant Gymnasium machte. "Geschichte ist als Hobby aber eine tote Sache. So bin ich gelandet, wo die Geschichte endet: in der Gegenwart." Da kommt man dann auf die Politik, die die Geschichte mit prägt.

Auf die FDP kam Viktoria nicht zufällig. "Ich habe mir von allen Parteien die Programme schicken lassen. Das der FDP hat mich überzeugt", sagt sie. Ein Glücksfall für die Liberalen, die Kurt Duwe ersetzen musste, weil der in die Bürgerschaft wechselte.

Was Viktoria sonst so macht? "Wakeboarden an der Wasserskianlage auf dem Baggersee in Neuland", sagt sie. Dazu will sie Politik in Hamburg studieren - ohne dorthin zu ziehen. "Hier", sagt sie, "hängt mein Herz." zv