110219SPDHarburg - Aus, Schluss, vorbei. Am Samstagmittag ging der Wahlkampf in Harburg zu Ende. Alle wichtigen Parteien hatten noch einmal Flagge gezeigt. In der Fußgängerzone harrten bei Bibber-Wetter CDU, GAL und FDP bis Mittag aus. Die Grünen hatten dafür

Bundestagsmitglied Manuel Sarrazin aufgeboten, der Daniel Völkoi unterstützte.

Regens Leben herrschte am Stand der CDU. Dort hatte sich jede Menge Harburger Parteiprominenz versammelt, um mit Apfelsinen, Fähnchen und anderen christdemokratischen Giveaways Stimmung trotz Umfragetief zu machen. "Wir hatten viele gute Gespräche", sagt Helga Stöver. Unterstützt wurde sie von ihrer Tochter Birgit und Michael Hagedorn.

Gleich gegenüber hatte sich die FDP postiert. Dr. Kurt Duwe und Carsten Schuster hielten am längsten aus. Die SPD hatte den Platz vor Karstadt favorisiert. Der heißt ja auch Herbert-Wehner-Platz. Da ist es eine echte Verpflichtung dort auch um jede Wählerstimme zu kämpfen. Für die Genossen, die dafür auf Kugelschreiber und rote Rosen setzten, geht es um die absolute Mehrheit. Jürgen Heimath, Fraktionschef der SPD im Rathaus Harburg und Kreischef Frank Richter verteilten fleißig mit.

 

Sonntagabend wird das Ergebnis nur grob feststehen. Welche Partei in Hamburg den Ton angeben wird, ob es eine Koalition werden muss, oder ob die SPD es allein macht, wird dann feststehen. Was Harburg angeht, ist das lange Warten angesagt. Jetzt rächt sich, dass man nach starken Behauptungen des Chaos-Computerclubs die Einführung des Wahlstifts gekippt hat. Mit dem wäre Sonntagabend gegen 21 Uhr das Ergebnis mit allen Einzelheiten klar gewesen. so muss Harburg bis Mittwoch warten, um zu erfahren wer hier welche Rolle spielt. zv

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