RathausHarburgMarmstorf - Die Streitereien um das Bauprojekt Elfenwiese sind vom Tisch. In einem 45 Minuten dauernden "Abstimmungsgespräch" im Bezirksamt haben sich Vertreter von Behörde, darunter Bezirksamtsleiter

Torsten Meinberg und Baudezernent Jörg Penner, Parteien und der Initiative "Rettet die Elfenwiese", die durch drei Vertrauensleute vertreten war, auf einen abgespeckten Plan geeinigt.

Nördlich der Elfenweise soll die Wohnbebauung wegfallen. Grundsätzlich soll es eine maximal zweigeschossige Bebauung geben. Die Zahl der Wohnungen wird auf 65 Reduziert. Das Behindertenprojekt wird auf der "Obstbrache" realisiert. Eine neue Sporthalle soll nördlich der Elfenwiese entstehen.

Der Plan hat einen Haken. Egal wie der Senat in Hamburg aussehen wird. Dort ist man an einer Verdichtung und dem Neubau möglichst zahlreicher Wohnungen interessiert. Der in Harburg hinter verschlossenen Türen getroffene Kompromiss über den Bebauungsplanentwurf "Marmstorf 29" sieht aber den Wegfall von mindestens 25 Wohnungen vor. Es besteht die Gefahr der Evokation.  Die Fachbehörden in Hamburg könnten das Verfahren an sich ziehen. Damit wäre die Harburger Politik und Verwaltung ausgebootet.

Der neue Plan soll dem nach der Wahl neu zu bildenden Stadtplanungsausschuss vorgelegt werden. Das könnte im Mai passieren. zv