101026MeinbergHarburg - Mit 26 Stimmen ist Bezirksamtsleiter Torsten Meinberg in seinem Amt bestätigt worden. Michael Hagedorn, Vorsitzender der Bezirksversammlung, verkündete das Ergebnis um 18.21 Uhr. Meinberg

 

 

soll in den kommenden sechs Jahren weiter an der Spitze der Verwaltung stehen. Das hat die Bezirksversammlung am Dienstagabend entschieden.

Auf seinen Rivalen Thomas Völsch entfielen 23 Stimmen, zwei Abgeordnete enthielten sich. Damit ist nicht nur der Bezirksamtsleiter, sondern auch die Koalition aus CDU und GAL bestätigt worden. Bis zuletzt war gemutmaßt worden, dass es Umfaller geben könnte. Wer daran glaubte wurde enttäuscht.

Enttäuscht war auch Thomas Völsch, der noch unmittelbar vor der Wahl vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Jürgen Heimath als  Verwaltungsfachmann gepriesen worden war. "Wenn man für eine Wahl antritt, ist man natürlich etwas enttäuscht, wenn man am Ende nicht gewählt wird, auch wenn man von vornherein weiß, dass es schwierig wird", sagte Völsch. "Die SPD braucht sich aber mit dem heutigen Ergebnis nicht verstecken. Die Fraktion hat geschlossen gestanden und die Unterstützung aus der FDP und Teilen der Linken ebenfalls."

Sein Kreischef Frank Richter tröstete sich ebenfalls mit der Erkenntnis, dass man auch Stimmen anderer Parteien bekam. "Bei der Ausgangssituation hätte nur ein Abweichler in den Reihen der CDU oder GAL zu einem anderen Ergebnis führen können. Das war nicht zu erwarten, so dass die Wahl Meinbergs nicht überraschend ist", sagte Richter.

Gewinner Meinberg, der kommenden Sonnabend jetzt ausgelassen seinen Geburtstag feiern kann, war sichtlich bewegt. Die Anspannung, die viele aus seinem Umfeld in den letzten Tagen bemerkt hatten, war verflogen. "Die wichtigsten Arbeitsschwerpunkte sehe ich in einer nachhaltigen Standortaufwertung durch gezielte Maßnahmen im Bereich der Sicherheit und Sauberkeit, vor allem in der Innenstadt", kündigte Meinberg an.

Darüber hinaus werde es Ziel sein, die Lebensqualität und die Attraktivität Harburgs als Einkaufs-, Wohn- und Bildungsstandort im Hamburger Süden und in der Metropolregion weiter zu steigern. "Meinberg: "Eine besondere Rolle wird hierbei der Entwicklung des Harburger Binnenhafens als neues Quartier mit Wohnungen, Büros und Gewerbe zukommen." zv

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