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Bremsampeln auf der Bremer Straße sollen Raser bändigen
Mittwoch, den 15. September 2010 um 16:38 Uhr

100915BremerStrMarmstorf - Ampeln zu Bremsampeln. Das ist die Idee von CDU und GAL, um die Lärmbelästigung an der Bremer Straße durch rasende Laster zu reduzieren. Dafür müssten die Ampeln technisch aufgerüstet werden. Ein

Gerät müsste die Geschwindigkeit der Laster bereits weit vor der Ampel erfassen. Ist ein Fahrzeug zu schnell, schaltet die Ampel auf Rot.

Dazu soll noch ein Blitzkasten aufgebaut werden, welcher die Fahrzeuge fotografiert, die über die rote Ampel "brettern". Laut eines gemeinsamen Antrag von CDU und GAL soll ein Mitarbeiter der zuständigen Fachbehörde sich die Idee beim nächsten Wirtschafts- und Verkehrsausschuss anhören.

Mit den Bremsampeln wollen die Politiker den Beschwerden von Anwohnern Rechnung tragen. Diese protestieren bereits seit längerem gegen die Verkehrsbelastung  auf der Bundesstraße. zv

 
 

Kommentare  

 
#7 FvA 2010-11-01 20:21
Die Engagierten Harburger (BI Bremer Straße) treffen sich diesen Donnerstag (04.11.2010) um 19:00 im LA GRANJA:

Restaurant La Granja
Bremer Straße 343
21077 Hamburg

Bushaltestelle Appelbütteler Weg
(Buslinien: 144, 244, 4244 & 340)

Dort wird es Informationen über den aktuellen Planungsstand geben. Außerdem sollen die weiteren Aktionen besprochen werden.
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#6 Immo von Eitzen, FDP 2010-09-16 11:55
Sehr geehrter Herr Hoffmann,
"Bremsampeln" zeigen normalerweise grün oder werden nachts ganz abgeschaltet. Sie schalten sich lediglich dann auf rot, wenn ein Fahrzeug sie mit überhöhter Geschwindigkeit anfährt. Das würde zwar einen Bremsvorgang aulösen, aber diese würde für den LKW Zeitverlußt verursachen und Geld kosten. Daher würde jeder Ortskundige oder von einem modernen Navigationssyst em geführte LKW-Fahrer bestrebt sein, ein Rotlicht zu vermeiden bzw. die Vorteile freier Fahrt bei Einhaltung der Geschwindigkeit sbegrenzung zu nutzen. Es würde also nicht mehr Bremsvorgänge geben.
Allerdings gibt es keine Anzeichen dafür, daß der Senat seine Position ändert, von daher kann ich den engagierten Harburgern nur raten, weitherhin Druck zu machen.
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#5 Sven Hoffmann 2010-09-16 05:56
Ich kann Herrn Rogga nur zustimmen. Die Ampel an der Kreuzung Enst-Bergeestweg / Bremerstraße ist ein gutes Beispiel dafür. Erst die lauten Bremsgeräusche und dann das noch lautere Anfahren der LKW's. Tagsüber schon laut, aber Nachts kaum auszuhalten. Wurde da schon mal die Lautstärke gemessen? Und das soll dann überall so sein? Schönen Dank auch.
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#4 FvA 2010-09-15 22:59
Hoffentlich handelt es sich bei diesem Antrag nicht um 'Schaufensterpol itik'! Die 'Engagierten Harburger' (Bürgerinitiati ve Bremer Straße) werden die weitere Entwicklung wachsam verfolgen.
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#3 Immo von Eitzen, FDP 2010-09-15 20:08
Sehr geehrter Herr Rogga,
ihre Bedenken treffen hinsichtlich stationären Geschwindigkeit smeßanlagen ("Starenkästen") zu, die wir deshalb auch ablehnen. Der besondere Vorteil an "Bremsampeln" ist aber grade, daß von ihnen beschriebene Verhalten von Fahrern wirtschaftlich unsinnig ist, da ein Einhalten der Geschwindigkeit begrenzung die Fahrzeit nicht verlängert oder sogar verkürzt (vgl. Grüne Welle), während rasen die Fahrzeit eher verlängert und Verbrauch und Verschleiß erhöht. Bremsampeln nutzen also den Egoismus des Fahrers. Natürlich sollte es für eine große Wirkung mehrere Bremsampeln geben.
Insgesamt würde es vielfältige Probleme lösen, wenn Hamburg flächendeckend intelligente Ampelschaltunge n einführen würde, wie es technisch ohne weiteres möglich wäre und in anderen Städten auch längst realisiert wurde. Leider stand das Beharrungsvermö gen von Verwaltungsstel len in Hamburg dem bisher erfolgreich entgegen.
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#2 Immo von Eitzen, FDP 2010-09-15 19:11
Da die Bezirksversamml ung auf Antrag der FDP die Forderung nach Bremsampeln an der Bremer Straße schon einmal vor vielen Monaten beschlossen hat, stellt sich die Frage nach dem Sinn dieses Antrages von CDU und GAL. Die zuständige Behörde hatte eben diese Forderung in Kentnis der technischen Fragen aus grundsätzlichen Erwägungen rundweg abgelehnt. Wenn sich die Meinung dort geändert hat, müßte also nur der beschlossenen Forderung des Bezirkes entsprochen werden. Wenn die Meinung auf Senatsseite unverändert ist, ist ein wiederholter Beschluß der Bezirksversamml ung reine Show.
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#1 Gerhard Rogga 2010-09-15 19:07
Und wer denkt an die Anwohner die direkt an der Bremsampel wohnen ?
Die Geräusche durch das Bremsen und wieder anfahren der Laster wird noch höher sein als die Fahrgeräusche, und spätesten 500 m hinter der Bremsampel wird weiter gerast.
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