Neuenfelde – Es gibt keine Einigung über eine Entlastungsstraße für Rübke über Hamburger Gebiet. Das hat die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation

nach einer Anfrage der SPD-Bezirksfraktion noch einmal bekräftigt. Anlass für die Anfrage war die Befürchtung der Bezirkspolitik, nach Fertigstellung der A26 werde der Verkehr auf dem Nincoper Deich und dem Marschkamper Deich weiter zunehmen. Beide Straßen werden schon jetzt durch Zulieferer für die Airbus-Luftwerft erheblich belastet.

In den vergangenen Monaten wurden immer vertrauliche Quellen zitiert, die von einer angeblichen Einigung zwischen Niedersachsen und Hamburg auf eine Ortsumgehung für Rübke über Hamburger Gebiet berichteten. „Für Rübke wäre das von Nutzen, für Neuenfelde wäre es aber eine Katastrophe“, sagt der SPD-Bezirksabgeordnete Holger Böhm.

Nun teilt die Verkehrsbehörde aber mit, dass man im November zwar grundsätzlich „über die Rahmenbedingungen für einen länderübergreifenden Planungsprozess zur Realisierung einer Ortsumgehung Rübke“ diskutiert habe, man wolle aber erst das „unanfechtbare Baurecht“ für die A26 auf Hamburger Gebiet zwischen Landesgrenze und A7 abwarten. Im Übrige strebe Niedersachsen eine „kommunale Lösung im Bereich der Ortslage“ an. ag