Harburg – Vor der Sitzung der Bezirksversammlung am Dienstag, 26. September, 17.30 Uhr hat ihr Hauptausschuss schon mal einige Anträge beschlossen. Das ist möglich, wenn

die jeweiligen Antragsteller auf eine öffentliche Debatte im großen Rahmen verzichten.

Glatt beschlossen wurden drei Anträge der CDU und ein Antrag der Neuen Liberalen. Auf Vorschlag der CDU wird jetzt geprüft, ob die Grünfläche südlich der Wendeschleife Falkenbergsweg, die als Hundeauslauffläche ausgewiesen ist, für die Entwicklung von Trockenrasen geeignet ist. Anlass: Die geplante Verlagerung der Carlsberg Brauerei von Altona ins Gewerbegebiet verlagert sich, weil sich auf der neune Fläche schützenswerter Trockenrasen gebildet hat.

Außerdem fordert die CDU einen umfassenden Bericht über die Stellplatzsituation im Neugrabener Zentrum und die endgültige Umsetzung von mehreren früheren Beschlüssen zu Überschwemmungen im Bereich der Straße Nordheide.

Ebenfalls beschlossen wurde der Vorschlag der Neuen Liberalen, an öffentlichen Müllbehältern Vorrichtungen zum Sammeln von Pfandpflaschen anzubringen. Dies soll Obdachlosen und anderen Bedürftigen helfen, Leergut einzusammeln.

Zudem wurde eine ganze Reihe von Anträgen beschlossen und zur weiteren Behandlung in einen der Fachausschüsse überwiesen. Die hatte Berichte über die Weiterentwicklung der Technischen Universität Hamburg in Harburg, über die Arbeit des Harburger Integrationsbeirats, über die künftigen Beratungsangebote des DGB und über Überlegungen des HVV zur besseren Anbindung von Schellerdamm und Schlossinsel gefordert.

Die CDU wiederum hatte Berichte über Lärmschutz im Bereich des Eisenbahn-Kreuzungsbauwerks Meckelfeld, die Studie über die Schaffung von Wohnraum durch Aufstockung vorhandener Gebäude, über den Anstieg seelischer Erkrankungen im Bezirk und über die geplante Aufenthaltstätte für Obdachlose in Harburg gefordert.

Die hatten vorgeschlagen, die neuen Boule-Felder im Schwarzenbergpark besser auszuschildern, die Neuen Liberalen wollen einen Bericht über den „Naturcent“ und die AfD bekommt einen Bericht über die Sprachförderung von Flüchtlingen. ag