Harburg – Als Bezirksamtsleiter Thomas Völsch im Februar verkündete, Dr. Anke Jobmann  (Foto) werde Nachfolgerin von Sozialdezernent Holger Stuhlmann,

gab es großes Getöse. Jemand hatte entdeckt, dass die neue Führungskraft im Bezirksamt kurz nach ihrem Examen einige Zeit für die Schill-Partei gearbeitet hatte. Der Lärm legte sich alsbald, inzwischen hat Jobmann in aller Stille ihre Arbeit in Harburg aufgenommen – und steht schon vor einer großen Herausforderung: Sophie Fredenhagen, Leiterin des Fachamts Jugend- und Familienhilfe verlässt das Bezirksamt und wird Leiterin des Fachbereichs Bildung, Jugend, Sport, Soziales und Senioren in Buxtehude. Außerdem gibt es in dem Fachamt eine weitere Stellenvakanz.

Jetzt nörgelt auch noch die Linke in der Bezirksversammlung Harburg. Ihrer Meinung nach sei Anke Jobmann bisher die Antwort auf die Frage schuldig geblieben, „wie sie das Amt künftig führen möchte und wie ihre Vision einer modernen Jugend- und Familienhilfe aussieht“. Wird der Antrag der Linken angenommen, soll Jobmann nach der parlamentarischen Sommerpause im Jugendhilfeausschuss Rede und Antwort stehen. ag

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