160305Aschenland1Fischbek - Der 13. Punkte Plan der Bezirksversammlung zur Unterbringung von Flüchtlingen im Bezirk Harburg findet bei der Bürgerinitiative Neugraben-Fischbek

keinen Zuspruch. Das Konzept biete "keinen entscheidenden Durchbruch für die Integrationsmöglichkeiten im Stadtteil Neugraben-Fischbek", heißt es seitens der Initiative. Die gesamte Unterbringungskapazität auf dem Areal Geutensweg und Ascheland liege weiterhin bei 2600 Plätzen. Die Bürgerinitiative fordert, dass auf das Baufeld 2 der Unterkunft „Am Aschenland II“ komplett verzichtet wird. Gleichzeitig wird die Möglichkeit eines Bürgerbegehrens gemäß Paragraph 32 des Bezirksverwaltungsgesetz geprüft.

Die CDU sieht den Plan als Erfolg. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Ralf-Dieter Fischer ist "erfreut", weil es erstmalig Vertretern einer Bezirksversammlung gelungen sei, auf gleicher Augenhöhe mit der Fachbehörde einschließlich der Behördenleitung zu verhandeln und tragbare Ergebnisse für den gesamten Bezirk zu erreichen.
 
Wesentlich sei dabei, dass die ursprünglich vom Senat beschlossene Großeinrichtung mit 3.000 Plätzen nicht errichtet wird. Vielmehr erfolge insoweit eine Reduzierung auf maximal 1.400 Plätze, wobei zunächst lediglich der erste Bauabschnitt mit 700 Plätzen realisiert werden solle. Darüber hinaus werde es im gesamten Bereich Hausbruch-Neugraben-Fischbek keine weiteren neuen Unterkünfte mehr geben. zv

Veröffentlicht 26. März 2016